Angebot der job-com

Düren: 90 Jugendlichen ein Sprungbrett zur Ausbildung
Von Redaktion [21.08.2009, 18.42 Uhr]

Lernschwierigkeiten, soziale Benachteiligung, Zuwanderungsgeschichte – es gibt viele Hürden, die den Weg ins Berufsleben versperren können. 90 Jugendliche aus dem Kreis Düren wollen diese Hindernisse mit einer „Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen“ hinter sich lassen. Sie erhalten je nach gewähltem Beruf zwei, drei oder vier Jahre lang alle notwendigen Hilfestellungen, um am Ende ihre Abschlussprüfung zu bestehen und als Friseur, Maler und Lackierer, Metallbauer, Tischler, Elektroniker, in der Gastronomie oder im kaufmännischen Bereich zu arbeiten.

4,5 Millionen Euro wendet die job-com des Kreises Düren insgesamt auf, um die jungen Leute von fünf Maßnahmeträgern qualifizieren zu lassen. „Wir möchten möglichst allen jungen Menschen den Weg ins Berufsleben ebnen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn, als er einen Grossteil der Teilnehmer im Kreishaus begrüßte. Die Chancen, mit einer soliden Ausbildung auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, sei angesichts des demographischen Wandels sehr gut. „Die heimische Wirtschaft wird jede gut ausgebildete Kraft brauchen“, lautete sein Ansporn.

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job-com-Amtsleiterin Martina Forkel skizzierte die besondere Form der Ausbildung. 20 Teilnehmer, die grundsätzlich ausbildungsreif sind und dennoch keinen Ausbildungsbetrieb gefunden haben, werden während der gesamten Maßnahme in Kooperationsbetrieben fachpraktisch ausgebildet und besuchen die Berufsschule für den fachtheoretischen Bereich. Durch ergänzenden Förderunterricht und sozialpädagogische Begleitung beim Maßnahmeträger sollen sie ihr Ziel erreichen.

Für 70 Teilnehmer, die aufgrund persönlicher Hemmnisse auf dem Lehrstellenmarkt nicht zum Zuge gekommen sind, findet die fachpraktische Ausbildung nicht in Betrieben, sondern beim Maßnahmeträger statt. Weitere Fachpraxis sammeln sie in Praktikumsbetrieben. Sie besuchen die Berufsschule und werden während der gesamten Zeit umfassend gefördert und begleitet.

Träger der Maßnahmen sind das Sozialwerk Dürener Christen, low-tec, BWS, DGA und FAW.


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