Eröffnungsbilanz des Kreises von rund 345 Millionen Euro
Von Redaktion [17.07.2009, 16.10 Uhr]

Die Eröffnungsbilanz des Kreises Düren ist ein raumgreifendes Werk: Landrat Wolfgang Spelthahn (v.l.) dankte Kreiskämmerer Dirk Hürtgen sowie Kämmereileiter Thomas Gehring und Stephan Cranen stellvertretend für die akribische Erfassung und Bewertung

Die Eröffnungsbilanz des Kreises Düren ist ein raumgreifendes Werk: Landrat Wolfgang Spelthahn (v.l.) dankte Kreiskämmerer Dirk Hürtgen sowie Kämmereileiter Thomas Gehring und Stephan Cranen stellvertretend für die akribische Erfassung und Bewertung

Der Kreistag hat die Eröffnungsbilanz des Kreises Düren zum Stichtag 1.1.2008 beschlossen. Nachdem Landrat Wolfgang Spelthahn und Kreiskämmerer Dirk Hürtgen dem Kreistag am 23.12.2008 den ersten Entwurf der Eröffnungsbilanz vorgelegt hatten, wurde dieser durch das Rechnungsprüfungsamt geprüft und nach intensiven internen Diskussionen in einigen kleineren Punkten leicht modifiziert. Der geänderte Entwurf der Eröffnungsbilanz wurde durch das Rechnungsprüfungsamt und den Rechnungsprüfungsausschuss ohne jede Einschränkung testiert.

Durch den einstimmigen Beschluss des Kreistages wurde die Bilanz schließlich endgültig bestätigt. Die Eröffnungsbilanz weist eine Bilanzsumme von 345.186.598,73 € auf. Die wesentlichen Vermögenspositionen stellen die kreiseigenen Schulen mit rund 61,7 Mio. €, das Infrastrukturvermögen mit rund 138,3 Mio. € sowie die Unternehmensbeteiligungen mit rd. 86,1 Mio. € dar. Auf der Passivseite der Bilanz steht dem Eigenkapital von rund 94,7 Mio. € Fremdkapital von rund 250,5 Mio. € gegenüber. Die Eigenkapitalquote beträgt somit rund 27,4 %. Die Ausgleichsrücklage, welche als Unterposition des Eigenkapitals auszuweisen ist und es dem Kreis ermöglicht, Fehlbeträge aus dem operativen Geschäft in einzelnen Haushaltsjahren auszugleichen, beträgt rund 31,6 Mio. €.

Die jetzt vorliegende Bilanz hat die Kreisverwaltung mehrere Jahre lang beschäftigt. Die Tatsache, dass das Rechnungsprüfungsprüfungsamt allein seinen Prüfaufwand mit 7500 Arbeitsstunden beziffert, lässt erahnen, dass die restlichen Abteilungen der Verwaltung – allen voran die Kämmerei – ein Vielfaches dieser Stundenzahl darauf verwendet hat, die einzelnen Vermögensgegenstände sowie die restlichen Bilanzpositionen zu ermitteln und zu bewerten.

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Hierbei galt es, alle zu berücksichtigenden Dinge vom Bürostuhl bis zu den Gebäuden vollständig zu erfassen und anschließend den Wert zum 1.1.2008 auszuweisen. Dies war bei einigen Objekten relativ leicht, weil Rechnungen vorhanden waren oder auf Bewertungsschemata aus der Privatwirtschaft zurückgegriffen werden konnte.

In anderen Bereichen gestaltete sich die Sache schwierigerer, da zum Beispiel Straßen oder Burgen nicht „am Markt“ gehandelt werden und somit erst eine Methode erarbeitet werden musste, mittels derer zum Beispiel die Kreisstraßen oder die Burg Nideggen bewertet werden können. Sämtliche Arbeiten wurden protokolliert und dokumentiert, so dass die Unterlagen, die sich auf die Eröffnungsbilanz beziehen, weit über 100 Aktenordner füllen. Landrat Wolfgang Spelthahn: „Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die die sehr umfangreichen Arbeiten neben dem Tagesgeschäft erledigen mussten, für ihr hohes Engagement. Das uneingeschränkte Testat sowie der einstimmige Kreistagsbeschluss bezeugen die hohe Qualität der geleisteten Arbeit.“

Das Zahlenwerk der Eröffnungsbilanz wird öffentlich bekannt gemacht und zur Einsichtnahme ausgelegt. Weitere Informationen zur Eröffnungsbilanz des Kreises Düren sowie über die NKF-Einführung in der Kreisverwaltung findet der interessierte Leser auf den Internetseiten der Kreisverwaltung unter www.kreis-dueren.de im Bereich „Verwaltung, Finanzen & Frauen“.


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