Umweltfreundlich mobil

Plakataktion der FH-Designer für die ASEAG
Von Redaktion [16.06.2009, 07.25 Uhr]

Werben fürs Busfahren

Werben fürs Busfahren

Die Aufgabe: Eine Motivaktion für Werbemaßnahmen der ASEAG. Das Team: Studierende aus dem Fachbereich Gestaltung der FH Aachen und ihr Professor Christoph M. Scheller. Das Ergebnis: viele frische Ideen zur Mobilität per Bus.

„Umweltbebust“ heißt der Slogan von Designstudent Felix Kasiske. Er freut sich ganz besonders, denn sein Entwurf wurde am Mittwoch als Megaposter am Hansemannplatz aufgestellt. „Zu sehen wie ein Motiv seinen Weg von der ersten Idee, über Skizzen und Entwürfe bis hin zum Megaposter in der Stadt nimmt, war spannend, und ich bin Professor Scheller und der ASEAG sehr dankbar, dass sie uns diesen Einblick ermöglicht haben“, sagt Kasiske. Auch die Plakate seiner Kolleginnen und Kollegen prägen inzwischen das Aachener Stadtbild. Fünf Wochen lang hatten sie sich mit den Aufgabenstellungen „Umweltfreundliche Mobilität per Bus“ und „Mobilität für Menschen ab 60 Jahren“ auseinandergesetzt und Werbeideen für das Aachener Nahverkehrsunternehmen entwickelt.

Für viele der 40 Studierenden aus dem ersten und dritten Semester war dies ein erster konkreter Auftrag aus der Wirtschaft. „Es ist natürlich spannend und motivierend, schon im ersten Semester für einen realen Kunden entwerfen zu dürfen“, betont Kasiske. „Wobei ich recht schnell feststellen musste, dass es gar nicht einfach ist, eine vorzeigbare Idee zu entwickeln. Erst die Auseinandersetzung mit dem Kunden und seinem Anliegen erschließt die Themenfelder, die man nach Werbeideen abklopfen kann.“

Werbung

Mit ihrem Kunden, der ASEAG, und dem öffentlichen Nahverkehr beschäftigten sich die 40 angehende Designer intensiv, um ihre Motivvorschläge zu entwickeln. „Die ASEAG und ihre rote Flotte sind in Stadt und Kreis Aachen sehr präsent“, sagt Prof. Scheller. „Meine Studierenden, die später unter anderem in der Werbewirtschaft arbeiten werden, stießen in diesem Projekt auf spannende Herausforderungen.“ Denn eine derartige Auftragsarbeit führt die Studierenden schon in den ersten Semestern an ihre künftige Berufswelt heran.

Von seinem „umweltbebusten“ Konzept überzeugte Felix Kasiske die ASEAG. Der Entwurf setzt auf eine typografische Lösung: Das Wortspiel aus Umweltbewusstsein und Busfahren macht deutlich, dass man durch den Verzicht aufs Auto helfen kann, klimaschädliches CO2 einzusparen. Isabell Kremers vom Marketing der ASEAG betont: „Für uns als kommunales Unternehmen, das ganz nah am Menschen arbeitet, ist es ein großes Anliegen, junge Menschen in unserer Stadt zu fördern und ihnen die Möglichkeit zu geben, praxisnahe Erfahrungen zu sammeln.“ Die Motive werden dieses und nächstes Jahr in Aachen und der Region in verschiedenster Art – etwa als Plakat oder Anzeige – zu sehen sein.


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