Bundesregierung würdigt vorbildliches Engagement

Kreis Düren ist ein „Ort der Vielfalt“
Von Redaktion [10.06.2009, 15.51 Uhr]

Sie sind stolz darauf, dass das Engagement des Kreises Düren gegen Fremdenfeindlichkeit von der Bundesregierung mit der Auszeichnung als „Ort der Vielfalt“ gewürdigt wurde

Sie sind stolz darauf, dass das Engagement des Kreises Düren gegen Fremdenfeindlichkeit von der Bundesregierung mit der Auszeichnung als „Ort der Vielfalt“ gewürdigt wurde

Die Bundesregierung hat das vorbildliche Engagement des Kreises Düren für Toleranz und Demokratie und gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit mit der offiziel-len Anerkennung als „Ort der Vielfalt“ gewürdigt. Ins

Im Rahmen einer Feierstunde nahmen Landrat Wolfgang Spelthahn und Kreisdirektor Ge-org Beyß in Berlin Urkunde und Schild aus den Händen von Dr. Hermann Kues, Parla-mentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Ju-gend, entgegen. Das Schild der im Jahr 2007 ins Leben gerufenen Aktion wurde bereits im Eingangsbereich des Kreishauses angebracht und weist den Kreis nun gut sichtbar als „Ort der Vielfalt“ aus.

Insgesamt wurden in Berlin 93 Kommunen ausgezeichnet. In NRW gibt es nur noch einen weiteren Kreis, dem diese Auszeichnung zuteil wurde.

Mit der Verleihung würdigt die Bundesregierung, dass der Kreis Düren sowohl auf instituti-oneller Ebene als auch im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements über eine hervor-ragende Infrastruktur verfügt, um deutliche Zeichen für Vielfalt, Toleranz und Demokratie und gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus zu setzen.

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Auf bürgerschaftlicher Seite wird mit der Verleihung die Arbeit des Dürener Bündnisses gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt honoriert, auf institutioneller Seite etwa das Integrationskonzept. So unterstützt der Kreis die Arbeit der Migrantenorganisationen mit einer hauptamtlichen Kraft. Ferner bietet er jedes Jahr mit Kooperationspartnern eine „Interkulturelle Woche“ an.

Gewürdigt werden auch die Leistungen der RAA Kreis Düren („Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien“). Sie bietet etwa auf Integration ausgerichtete Fortbildungen für Pädagogen an. Auch die Arbeit der Jugendhilfe konnte der Kreis Düren in die Waagschale werfen. Sie ist in allen Kommunen mit haupt-amtlichen Fachkräften vertreten, die dank Schulung unmittelbar reagieren können, wenn Jugendliche rechte Tendenzen erkennen lassen.

Das Prädikat „Ort der Vielfalt“ hat sich der Kreis Düren zudem verdient, weil er zahlreiche präventive Veranstaltungen anbietet. Dazu gehörte auch das von vielen jungen Leuten besuchte „Juli“-Konzert unter dem Motto „Gegen rechte Gewalt“.

Weitere Infos unter: www.orte-der-vielfalt.de


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