Technologie- und Wissenstransfer in der Region intensivieren

25 Jahre Kooperationsvertrag zwischen FH Aachen und IHK Aachen
Von Redaktion [12.05.2009, 23.04 Uhr]

Ein runder Geburtstag ist ein guter Anlass, um sich Ziele für die Zukunft zu setzen: Vor 25 Jahren, am 28. Februar 1984, unterzeichneten die FH Aachen und die Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) einen Kooperationsvertrag und stellten damit den Technologie- und Wissenstransfer von der Hochschule in die regionale Wirtschaft auf eine gemeinsame Basis.

Auf der Jubiläumsfeier am 6. Mai bekräftigten beide Häuser vor 130 geladenen Gästen, in Zukunft weitere Kooperationsangebote für die Unternehmen der Region zu entwickeln.

Bert Wirtz, Präsident der IHK Aachen, erklärte: "Gerade in Zeiten der Krise sichern innovative Produktionsprozesse und Produkte die Wettbewerbsfähigkeit. Der Mittelstand als Innovationsmotor der deutschen Wirtschaft kann sich in Aachen dabei wesentlich auf die FH stützen."

"Wir sind die Fachhochschule für die Wirtschaftsregion Aachen und werden künftig noch stärker als Partnerin für Fragen und Problemstellungen zu neuen Produkten, Verfahren und Dienstleistungen zur Verfügung stehen", sagte Professor Dr. Manfred Schulte-Zurhausen, Rektor der FH Aachen. An den Unternehmertagen beispielsweise öffnet die FH Aachen ihre Türen und lässt Unternehmer in ihre Labore und Einrichtungen schauen, damit Kooperationsideen entstehen und wachsen können. IHK und FH organisieren die Unternehmertage in enger Kooperation, um die Transferleistungen für die Unternehmen der Region weiter zu intensivieren.

Werbung

"Das Zusammenspiel von Hochschule, IHK, AGIT und den Kreditinstituten ist beispielhaft und einer der Erfolgsfaktoren für Existenzgründer", sagte Professor Dr. Norbert Pohlmann. Pohlmann hatte 1988 nach Abschluss seines Studiums an der FH im Technologiezentrum Aachen ein Unternehmen im Bereich der Datensicherheit gegründet und an den Neuen Markt geführt.
Der Technologie- und Wissenstransfer der FH Aachen und die Innovationsberatung der IHK Aachen haben sich zu anerkannten Drehscheiben von Innovationen entwickelt. Die Mitarbeiter beraten über Förderprogramme von Land, Bund und EU und helfen bei der Kontaktaufnahme und -pflege zu diesen Institutionen und zu anderen Hochschulen.

In den zurückliegenden 25 Jahren gab es viele gemeinsame Aktivitäten, die Unternehmen und FH Aachen in Kontakt gebracht haben: Unter dem Titel "Profs on Tour" organisierte die IHK Unternehmensbesuche von Professoren. Daran schlossen sich viele Studien- und Diplomarbeitsprojekte an, wovon nicht nur die Studierenden, sondern auch die Unternehmen profitierten. Durch ihre guten Kontakte zu den Unternehmen unterstützt die IHK auch den von der FH initiierten Career Service für Studierende und Absolventen. Hochschulabsolventen, die eine Unternehmensgründung anstreben, fördert das bundesweite Instrument "Exist-Seed".

Experten der IHK übernehmen dabei das im Programm obligatorische Coaching der angehenden Gründer. Seit zwei Jahren gibt es außerdem den dualen Studiengang "Betriebswirtschaft PLuS". Er kombiniert die Ausbildung zum Industriekaufmann mit IHK-Prüfung mit dem Bachelor-Abschluss der FH Aachen und ist ein weiteres Beispiel erfolgreicher Zusammenarbeit der Jubilare. Weitere duale Studiengänge sind in Vorbereitung.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2017 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Freiflug über die "Sophie"
Der Barmener Olaf Kiel ist begeisterter Pilot von Multi- und Quadrokoptern, landläufig auch als Drohnen bekannt. Zwei bis dreimal in der Woche startet er in die Jülicher Börde mit seinem großen Koffer im Gepäck. Gut geschützt liegt darin die in Einzelteile zerlegte Flugmaschine, denn erst vor Ort werden die Rotoren angeschraubt und die Kamera in die Lagerung, die so genannte Gimbal, eingehängt.  [08.04.2017, 07.42 Uhr]  >>

Stadtteile

Kita „Die kleinen Strolche“: Jubiläumsfeier eine Woche lang
„Was wollen wir trinken sieben Tage lang?“, heißt ein ziemlich bekanntes Fest- und Feierlied. Da so ein 50-jähriges Jubiläum bei der Kita „Die kleinen Strolche“ in erster Linie ein Fest für die Kinder ist, hat sich das Team der Einrichtung überlegt, mit den Kindern, die sie im Moment besuchen, kräftig und sieben Tage lang zu feiern. Es geht los mit dem Dasda Theater, das am Donnerstag, 27. April, das Stück Petterson und Findus im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Düsseldorfer Straße 30, für die Kita-Kinder aufführen wird.  [26.04.2017, 13.58 Uhr]  >>
Im Heckfeld Geschmack am Glauben finden
Einen Ruhepol im Alltag finden. Innehalten, dem eigenen Getriebensein im Leben regelmäßig einen Ort des Atemholens zu geben, dazu dienen Exerzitien im Alltag. Seit fast 20 Jahren wird in St. Rochus Jülich diese Tradition in der Fastenzeit gepflegt. [09.04.2017, 14.12 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung