Region Düren startete Aktion auf Leistungsschau

Menschenort Rheinlandschau hörte "gotteswort"
Von tee [25.04.2009, 14.48 Uhr]

Dr. Martin Pott (v.l.n.r.), stellte mit Hans-Leo Goertzen und Regionaldekan Hans-Otto von Danwitz und auf der Rheinlandschau die Aktion „gottes-wort-am-menschenort“ vor.

Dr. Martin Pott (v.l.n.r.), stellte mit Hans-Leo Goertzen und Regionaldekan Hans-Otto von Danwitz und auf der Rheinlandschau die Aktion „gottes-wort-am-menschenort“ vor.

„In der Region Düren waren Sie Ihrer Zeit immer schon voraus“, erklärte schmunzelnd Dr. Martin Pott. Der Vertreter des Aachener Generalvikariats gab zur Jülicher Rheinlandschau regional den Startschuss für die von Bischof Mussinghoff iniitierte Aktion „gottes-wort am menschen-ort“.

„Gibt es einen Menschenort, der weltlicher ist?“ stellte Regionaldekan Hans-Otto von Danwitz rhethorisch in den Raum. Dort, wo der Konsum regiert, warf er die Frage auf, was die Kirche anzubieten habe, und, „was kann uns die Bibel anbieten?“ Zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung in Aachen startete die Region Düren durch im Kirchenzelt auf der Leistungsschau des Handels in Jülich mit ihren vielfältigen Facetten, Darstellungsformen und Unternehmungen.

Visionäres gab es vom Arbeitskreis Altenarbeit, der den Träumen der Menschen nachspüren wollte und die „Klagemauer“ frei gab zur Beschriftung mit Wünschen und Nöten, Informatives etwa vom Notfallseelsorger Lars Goebel, dem Katholikenrat und der Arbeit der Katholischen Frauengemeinschaft; unvergessen bleibt der herrliche Sketch zur Zukunftvision der GdG der 14 Nothelfer.

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Viel Zuspruch hatte im Kirchenzelt der Rheinlandschau der Auftakt zur Aktion "gottes-wort-am-menschenort" in der Region Düren

Viel Zuspruch hatte im Kirchenzelt der Rheinlandschau der Auftakt zur Aktion "gottes-wort-am-menschenort" in der Region Düren

Erheiternd und belebend stellte auch Regionalkantor Hans-Josef Loevenich nicht nur neue Lieder vor, die er und sein Bruder geschrieben haben, sondern gab auch eine passend amüsante Annekdote zum Besten. Ein Kindergartenkind wollte unbedingt das Lied „Jesus lebt, er ist nicht tot“ in einem großen Supermarkt singen und forderte es nachhaltig bei der Mutter ein. Sie gab schließlich erst summend nach und lief später singend mit ihrer Tochter durch die Regalreihen. „Wenn das nicht Gottes Wort an einem Menschenort ist“, strahlte der Komponist aus Düren.

Die Besinnung auf die Basis des Glaubens und der Kirche, so erläuterte es Dr. Martin Pott, sei dem Bischof bei der Initiierung dieser Aktion wichtig gewesen. „Geerdet, verwurzelt, verankert am Menschen Ort“ sei das Evangelium, das keine wolkige Lebensweisheit oder leere Phrase sei, sondern allen zur Verfügung stehe. „Die Sprache, in der wir Gottes Wort am besten verständlich machen können, ist unser Leben.“

In den kommenden Monaten würden die Menschen der Region Gottes Wort an vielen Orten erleben: An gewohnten, wie Wallfahrtsorten und kirchlichen Einrichtungen, aber auch Anstöße, neue Orte aufzusuchen, die mit Kunst, Schöpfung aber auch Gesellschaft und Politik zu tun haben stellte Regionaldekan Hans-Otto von Danwitz in Aussicht.


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