BAP eröffnet Festspiele auf Burg Nideggen
Von Redaktion [13.04.2009, 15.37 Uhr]
![]() Käthe Rolfink, Vorsitzende der Kulturinitiative im Kreis Düren, und Schirmherr Landrat Wolfgang Spelthahn lüften das Geheimnis: BAP ist der „special guest“ zum Auftakt der Festspiele auf Burg Nideggen. |
Mit einem Paukenschlag beginnen die Festspiele auf Burg Nideggen. BAP, Vater des Kölsch-Rocks, eröffnet den Festivalreigen der Kulturinitiative im Kreis Düren am Freitag, 21. August, mit ihrer „Sommernachtstour“. Dann gibt es auf der Bühne unter Sternen ein Wiedersehen mit Wolfgang Niedecken.
Im September 2006 war der Vater der Band noch solo „im Namen des Herren“ unterwegs. An einem stürmischen Abend huldigte Niedecken auf Burg Nideggen seinem großen Idol Bob Dylan. Nun kehrt er – versprochen ist versprochen – „mit der janzen Kapelle“ zu den Festspielen zurück. Und dann gibt’s was auf die Ohren. BAP spielt im Rahmen der Som-mernachtstour nicht nur Stücke des neuen „Radio Pandora“-Albums in der plugged-Version, also mit Strom, sondern legt den Schwerpunkt auf die Klassiker aus der über 30-jährigen Bandgeschichte.
„Das wird ein ganz besonderer Abend. BAP ist ja mittlerweile ein Urgestein des Rock ’n Roll und strotzt dennoch vor Vitalität. Die Band macht nachdenklich und vermittelt gleich-zeitig Lebenslust – diesen Spagat schaffen nur wenige“, freuen sich Käthe Rolfink, Vorsit-zende des veranstaltenden Vereins, und Landrat Wolfgang Spelthahn, Schirmherr der Festspiele, dass gleich am ersten Abend ein Fixstern der deutschen Musikszene über Ni-deggen leuchtet.
Verdamp lang her, Kristallnaach, Müsli Man, Wellenreiter, Anna – das Gute von gestern kennt jeder, die Fans singen inbrünstig mit, so soll es auch in Nideggen sein. Auf ihrer Sommernachtstour schaltet BAP zudem „Radio Pandora“ ein. Der Albumtitel verweist auf einen uralten griechischen Mythos. Durch das Öffnen der unheilvollen Büchse der Pando-ra sollen alle Plagen über die Menschheit kommen (die globale Finanzkrise war damals noch nicht erfunden). Doch Elend – Krieg, Krankheit, Not und Tod – gab’s schon genug. Wie geht man damit um?
Viele der neuen Texte von Wolfgang Niedecken kreisen um die Bewahrung der Hoffnung, allen Anfechtungen zum Trotz. Dabei blicken die Mundartmusiker auch über den Teller-rand. In „Noh Gulu“ verarbeitet Niedecken seine afrikanischen Erfahrungen. Die Band wirbt - einmal mehr - für Toleranz und Respekt, beschwört die Freiheit. Mal melancholisch, mal rockig, aber immer eindringlich. Gerne live, am besten open-air im wundervollen Am-biente von Burg Nideggen.
Karten für die Sommernachtstour zum Preis ab 32 Euro zzgl. Vorverkaufsgebühren gibt es ab sofort in allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter www.daskartenhaus.de. Ein-lass ist ab 19, Beginn um 20 Uhr.
Die weiteren Highlights der Festspiele: Festival der Oper (22. August), Erich von Däniken, „Götterdämmerung – Die Rückkehr der Götter?“ (23. August), Oliver Kalkofe „Live 2009“ (24. August), Landespolizeiorchester mit Betin Günes (25. August), „Der Popolski Show“ (26. August), Heinz Rudolf Kunze und Purple Schule (27. August), Jan Rouven „Magic-Live“ (28. August), Max Raabe und das Palastorchester, Abschlussfeuerwerk (29. August). Weitere Infos im Internet unter www.cooltour.com.
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