Aus der Wirtschaft

Kreuzauer „Rurwelle“ bald "Monte mare"
Von Redaktion [15.02.2009, 14.45 Uhr]

Monte mare, einer der größten Freizeitanbieter in Deutschland, übernimmt ab sofort die Betriebsführung der Schwimmbades „Rurwelle“ in Kreuzau. Das kreiseigenen Bad schwimmt derzeit nicht auf der Erfolgswelle und ist damit in die Diskussion geraten. Ziel sei es, so die Pressemitteilung, "mittelfristig im operativen Geschäft eine „schwarze Null“ zu schreiben". „Mit monte mare haben wir einen Partner gewonnen, der seit 25 Jahren erfolgreich im Geschäft ist. Monte mare verfügt mit seinen über 900 Mitarbeitern an neun Standorten in Deutschland über die Erfahrung in punkto Management und Marketing, um das ganze Potenzial unserer Rurwelle auszuschöpfen“, strahlte Landrat Wolfgang Spelthahn am Freitag bei der Unterzeichnung des Betriebsführungsbetrags vor der Presse Zuversicht aus.

„Hier beginnt Ihr Urlaub…- unter diesem Motto werden wir das Freizeitbad in Kreuzau betreiben“, sagte Herbert Doll, geschäftsführender Gesellschafter der im rheinland-pfälzischen Rengsdorf ansässigen Unternehmensgruppe monte mare. „Im Sauna- und Wellnessbereich sehe ich dieses Kundenversprechen schon gut umgesetzt. Im Freizeitbad haben wir in den nächsten Wochen ein paar Hausaufgaben zu erledigen. Ab Montag geht’s an die Arbeit.“ Nach mehrwöchigen Verhandlungen unterzeichneten Herbert Doll und die Geschäftsführerin der Freizeitbad Kreuzau GmbH, Heidi Butz, am Freitag einen Vertrag über eine zunächst zweijährige Partnerschaft. Die Freizeitbad-GmbH ist eine Tochtergesellschaft des Kreises Düren, monte mare führt das Bad im Auftrag und im Na-men des Kreises.

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Der bisherige Name „Rurwelle“ wird in den nächsten Wochen Schritt für Schritt durch „monte mare“ ersetzt. „Wir betreiben in Deutschland bereits an neun Standorten Bäder unter dem Namen monte mare, davon drei in Nordrhein-Westfalen“, so Herbert Doll. „Der Standort Kreuzau wird in wenigen Wochen nahtlos in unser Netzwerk an Kooperations-partnern integriert“. Hierzu zählt Doll unter anderem eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem ADAC. Bereits in der März-Ausgabe der ADAC-Zeitung „Motorwelt“ wurde eine große Werbung für die gesamte Unternehmensgruppe platziert.

„Wir sehen hier in Kreuzau deutliches Entwicklungspotenzial für den Saunabereich“, ergänzt Kai Steuernagel, der als Geschäftsführer und Generalbetriebsleiter für alle monte mare Standorte fungiert. Die Entwicklung in den selbst betriebenen Anlagen, aber auch im Vergleich mit anderen Unternehmen der Branche zeige nach wie vor ein deutliches Wachstum für den Wellness-Markt. Dazu zählt nicht nur die klassische Sauna, sondern immer mehr auch die begleitenden Angebote wie Massagen, Erlebnis-Aufgüsse, ein stimmiges Gastronomie-Konzept sowie die Qualität der Dienstleistung. „Die richtige Mischung aus diesen Faktoren prägt das Urlaubserlebnis beim Gast“, so Steuernagel.

Eines soll sich jedoch nicht ändern: „Wir werden weiterhin das Familienbad in der Region sein, das Menschen aller Altergruppen anspricht. Außerdem werden wir unsere Leistungen zu den bekannt günstigen Preisen anbieten“, verspricht Landrat Wolfgang Spelthahn, auf dessen Initiative hin das Bad in den letzten Jahren umfassend modernisiert und erweitert wurde.

Alle Gutscheine und Geldwertkarten bleiben weiterhin gültig. „Lediglich die Guthaben auf den Geldwertkarten werden 1:1 in monte mare-Karten umgetauscht", versichert Doll. Auch an den Tarifen seien zunächst keine Änderungen geplant. Die Öffnungszeiten für den Saunabereich sollen abends verlängert werden. „Wir werden in den ersten Tagen auch die Besucher befragen und dann noch im Februar entscheiden, ob wir die Öffnungszeiten in den Abendstunden verlängern“, so Doll.

Monte mare zählt nach eigenen Angaben mit mehr als 2,8 Millionen Besuchern im vergangenen Jahr – nach dem Europapark in Rust – zu einem der größten deutschen Freizeitanbieter. Neben dem Betreiben von Freizeit- und Wellness-Anlagen plant und baut ein eigenes Architekten- und Ingenieurbüro mit Sitz in Rengsdorf derzeit bereits an drei weiteren Standorten.


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