Senioren blickten in die Zukunft

Düren: Viel Interesse an Wohnen im Alter
Von Redaktion [10.02.2009, 18.20 Uhr]

In der „Zukunftswerkstatt Wohnen im Alter“ gab es Erfahrungen über alternative Wohnkonzepte aus erster Hand.

In der „Zukunftswerkstatt Wohnen im Alter“ gab es Erfahrungen über alternative Wohnkonzepte aus erster Hand.

Befragt man ältere Menschen, wie sie im Alter wohnen wollen, so gibt ein großer Anteil an, nach Möglichkeit in den eigenen vier Wänden bleiben zu wollen. Die Frage, wie dies zu realisieren ist und die Beschäftigung mit möglichen Alternativen ist offensichtlich ein Thema, das viele ältere Menschen – auch im Kreis Düren – bewegt. Daher waren jetzt rund 130 Senioren und Seniorinnen sowie Fachleute der Einladung der Koordinationsstelle „Pro Seniorinnen und Senioren im Kreis Düren“ gefolgt, die in Zusammenarbeit mit der The-mengruppe Wohnen der Interessengemeinschaft Seniorenarbeit Raum Düren/Jülich (ISaR) zur „Zukunftswerkstatt Wohnen im Alter“ eingeladen hatte.

Nach der Begrüßung durch Landrat Wolfgang Spelthahn und einem Grußwort der Kreistagsabgeordneten Liesel Koschorrek MdL berichtete die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Düren, Elke Ricken-Melchert, über Neuigkeiten aus dem Projekt „Aktiv im Alter“. Der Kreis Düren, der im vergangenen Jahr als eine der ersten 50 Kommunen für das Projekt ausgewählt worden war, erhielt eine „1000 Wünsche Box“, in der Wünsche, Anregun-gen und Ideen der älteren Mitbürger gesammelt werden. Elke Ricken-Melchert ermunterte die Gäste, hiervon regen Gebrauch zu machen. Diese Box steht noch einige Wochen im Foyer der Kreisverwaltung Düren.

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Es erwartete das Auditorium der ganztägigen Fachtagung ein kompaktes, abwechslungsreiches Programm, das von Kay Noell, Referatsleiter im Ministerium für Bauen und Verkehr NRW, mit einem Vortrag zum Thema „Projekte und Fördermöglichkeiten des Landes NRW für neue Wohnformen im Alter“ eröffnet wurde. Im Anschluss daran präsentierten Karl-Heinz Pakulat und Jürgen Meier als Mitglieder des Seniorenrats der Stadt Düren eine Zusammenfassung der vorläufigen Ergebnisse der vom Seniorenrat durchgeführten Befragung, die sich unter anderem auch mit dem Thema „Wohnen im Alter“ befasste. In den darauf folgenden Vorträgen wurden die verschiedenen Wohnformen für Senioren und Seniorinnen dargestellt, die bereits existieren oder in Planung sind.

Das Programm des Nachmittags wurde durch eine Talkrunde eröffnet, in der Menschen, die in verschiedenen Wohnformen leben, in sehr bewegender Art von ihren – durchweg positiven – persönlichen Erfahrungen berichteten. Vertieft wurden die Informationen des Vormittags durch die Möglichkeit zur Teilnahme an fünf verschiedenen Workshops.

Nach einer Zusammenfassung der Ergebnisse und einem Schlusswort verließen die Teilnehmer um viele Informationen und Ideen reicher die Veranstaltung. Weitere Veranstaltungen im Rahmen des Projekts „Aktiv im Alter“ werden im Laufe des Jahres folgen.

Nähere Informationen zum Projekt bei: Monika Sandjon, Telefon 02421/22 22 50 und Doris Braun, Tel. 02421/22 22 57


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