"Who's afraid of CAT?"

Übersetzer aus ganz Europa tagen im Forschungszentrum Jülich
Von Redaktion [23.06.2005, 11.29 Uhr]

Im aktuellen Erfolgsfilm "Per Anhalter durch die Galaxis" stecken Reisende den sagenhaften Babelfisch ins Ohr, um alle galaktischen Sprachen zu verstehen. So bequem haben es wissenschaftlich-technische Übersetzer noch nicht. Aber sie bedienen sich durchaus elektronischer Hilfsmittel, um sich die tägliche Arbeit zu erleichtern.

Am 24. Juni treffen sich auf Einladung des Sprachendienstes in der Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich fast 60 Vertreter von EU-Einrichtungen, Bundesministerien und -anstalten, gemeinnützigen Vereinen, von namhaften Industriefirmen wie Merck, Ruhrgas, Bayer und Siemens und von Forschungseinrichtungen wie CERN und der RWTH Aachen, sowie auch freiberufliche Kollegen und Kolleginnen. All diese Einrichtungen verfügen über Sprachendienste, um ihre Verbindungen mit Forschung und Wissenschaft in der ganzen Welt aufrechtzuerhalten

Werbung

Der Workshop "Who's Afraid of CAT?" (sprich "Computer-Übersetzen") findet einen sehr attraktiven und zum Thema passenden Rahmen im Konferenzraum des Zentralinstituts für Angewandte Mathematik mit Blick auf den IBM-Supercomputer. Die Themen dieses hochkarätigen Treffens sind u.a. die Verwaltung elektronischer Terminologiedateien, der Einsatz von elektronischen Hilfsmitteln beim Übersetzen und der Ausbau weiterer sprachlicher Dienstleistungen anhand von neuen Werkzeugen.

Als Hauptredner konnten gewonnen werden Olaf-Michael Stefanov von der UNO in Wien und Eric Lavigne von der Europäischen Kommission in Brüssel. Besonders willkommen ist die Gelegenheit, eine wissenschaftliche Einrichtung des Forschungszentrums zu besuchen, um den Gegenstand so vieler Übersetzungen in Natura zu sehen.

Diese seltene Gelegenheit zum kollegialen Austausch zieht Teilnehmer aus Paris, Thessaloniki, Dublin und Genf sowie Vertreter aus ganz Deutschland nach Jülich. Übersetzer arbeiten meist im Verborgenen, aber am 24. Juni nehmen sie gern die Einladung an, um sich persönlich kennen zu lernen, und sie wollen zumindest virtuell in Form einer Internetseite darüber hinaus in Verbindung bleiben.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2017 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Freiflug über die "Sophie"
Der Barmener Olaf Kiel ist begeisterter Pilot von Multi- und Quadrokoptern, landläufig auch als Drohnen bekannt. Zwei bis dreimal in der Woche startet er in die Jülicher Börde mit seinem großen Koffer im Gepäck. Gut geschützt liegt darin die in Einzelteile zerlegte Flugmaschine, denn erst vor Ort werden die Rotoren angeschraubt und die Kamera in die Lagerung, die so genannte Gimbal, eingehängt.  [08.04.2017, 07.42 Uhr]  >>

Stadtteile

Kita „Die kleinen Strolche“: Jubiläumsfeier eine Woche lang
„Was wollen wir trinken sieben Tage lang?“, heißt ein ziemlich bekanntes Fest- und Feierlied. Da so ein 50-jähriges Jubiläum bei der Kita „Die kleinen Strolche“ in erster Linie ein Fest für die Kinder ist, hat sich das Team der Einrichtung überlegt, mit den Kindern, die sie im Moment besuchen, kräftig und sieben Tage lang zu feiern. Es geht los mit dem Dasda Theater, das am Donnerstag, 27. April, das Stück Petterson und Findus im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Düsseldorfer Straße 30, für die Kita-Kinder aufführen wird.  [26.04.2017, 13.58 Uhr]  >>
Im Heckfeld Geschmack am Glauben finden
Einen Ruhepol im Alltag finden. Innehalten, dem eigenen Getriebensein im Leben regelmäßig einen Ort des Atemholens zu geben, dazu dienen Exerzitien im Alltag. Seit fast 20 Jahren wird in St. Rochus Jülich diese Tradition in der Fastenzeit gepflegt. [09.04.2017, 14.12 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung