Gutachten stärkt den Rettungsdienst im Kreis Düren
Von Redaktion [05.01.2009, 09.08 Uhr]

Wer ist auf einen möglichen Notfall nicht gerne gründlich vorbereitet? Der Kreis Düren als Träger des Rettungsdienstes hat auf dem Gebiet der Notfallrettung nun einen weiteren Schritt nach vorne getan.

Grundlage für die zu treffenden Vorkehrungen der Notfallrettung und des Krankentrans-portes ist ein gesetzlich vorgeschriebener Bedarfsplan. Dieser Plan legt insbesondere die Zahl der Notarztstandorte, in der Regel die fünf Allgemeinkrankenhäuser im Kreisgebiet, sowie die Zahl der Rettungswachen, weitere Qualitätsanforderungen und die Zahl der er-forderlichen Krankenkraftwagen und Notarzt-Einsatzfahrzeuge fest. Zur weiteren Erläute-rung: bei den Rettungswachen in Linnich, Jülich, Langerwehe-Schlich, Düren, Hürtgen-wald-Kleinhau, Nideggen und Nörvenich wird das für die Durchführung des Rettungsdiens-tes notwendige Personal und die erforderlichen Fahrzeuge rund um die Uhr vorgehalten.

Der Rettungsdienstbedarfsplan wird in regelmäßigen Abständen, spätestens alle vier Jah-re, überprüft und erforderlichenfalls den neuen Gegebenheiten angepasst. So erfolgte die letzte Aktualisierung des am 1. Juli 2002 erstmals in Kraft getretenen Planes zum Jahres-beginn 2006. Hauptgrund für die seinerzeitige Anpassung war die Anerkennung der Ret-tungswache Nörvenich durch die Krankenkassenverbände als diejenigen, die für die Übernahme der Kosten verantwortlich sind.

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Aufgrund zunehmend schwierig werdender Bedingungen und vor dem Hintergrund einer fachlich begleiteten Gebührenkalkulation, die sich auf den Rettungsdienstbedarfsplan stützt, entschieden die Verantwortlichen, ein externes Gutachten über die komplexe Mate-rie in Auftrag zu geben. Dieses sollte nach Auswertung des Ist-Zustandes konkrete Vor-schläge und Empfehlungen für eine Optimierung des Rettungsdienstes enthalten.

Das Ergebnis präsentiert der beauftragte Gutachter den politischen Vertretern in der öf-fentlichen Sitzung des Kreisausschusses.

Ohne die Gesamtvorstellung vorweg zu nehmen, ist als wichtigstes Ergebnis für die Bür-gerinnen und Bürger herauszustellen, dass für das ganze Kreisgebiet eine um mehr als zehnprozentige Erhöhung im Bereich der vorzuhaltenden Transportmöglichkeiten im Not-fall vorgesehen ist.

Dies bedeutet im einzelnen, dass die an den Notarztstandorten vorgehaltenen Einsatz-fahrzeuge im bisherigen Umfang beibehalten werden, somit auch die Standorte generell nicht in Frage gestellt werden.

Verstärkt werden an den durch das Gutachten allesamt bestätigten Rettungswachen die vorgehaltenen Rettungstransportfahrzeuge. Vergleichbares gilt für den Bereich des qualifi-zierten Krankentransports, der ebenfalls kreisweit eine Aufstockung erfährt.

Resümierend stellt Landrat Wolfgang Spelthahn fest, „ dass die bisherigen Planungen und Vorhaltungen im Rettungsdienst des Kreises Düren, bezogen auf die jeweiligen Standorte und die Anzahl der vorzuhaltenden Fahrzeuge, einschl. des Personals, auf der Grundlage des Gutachtens nun eine erneute wesentliche Verbesserung erfahren. Nach förmlicher Beschlussfassung durch den Kreistag werden die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Op-timierung des Rettungsdienstes im Kreis Düren als wesentlicher Bestandteil der Daseins-vorsorge für alle Bürgerinnen und Bürger zeitnah realisiert.“


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