Auslober: DOSB und Commerzbank

Landrat Spelthahn erhält Preis „Pro Ehrenamt“
Von Redaktion [01.01.2009, 08.06 Uhr]

Ausgezeichnet: Landrat Wolfgang Spelthahn (M) in Berlin.

Ausgezeichnet: Landrat Wolfgang Spelthahn (M) in Berlin.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Commerzbank haben gemeinsam mit dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) in Berlin den Preis ”Pro Ehrenamt” verliehen. Sie würdigen damit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Medien, die sich für das Ehrenamt im Sport in besonderem Maße stark gemacht haben.

Preisträger in der Kategorie Politik ist der Landrat Wolfgang Spelthahn. Unter seiner Federführung hat der Kreis Düren in NRW eine Vielzahl von Impulsen zugunsten des Ehrenamtes gesetzt, darunter Vergünstigungen für altgediente Ehrenamtliche und ein Integrationsprojekt, das zum Ziel hat, Migrantinnen und Migranten für Ehrenämter zu gewinnen.

In der Kategorie Wirtschaft kürte die Jury die Volkswagen AG, vertreten durch das Werk Kassel. 2007 hat VW eine Initiative für das Ehrenamt gestartet. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen eine Datenbank aufgebaut, welche die Mitarbeiter über freie Ehrenämter informiert und mittlerweile mehr als 1.000 Aufgabenprofile enthält. Eine eigens eingerichtete Geschäftsstelle fungiert als Koordinator zwischen den Einrichtungen und interessierten Mitarbeitern.

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Der Medienpreis ging an den Saarländischen Rundfunk für seine Sportberichterstattung. Der Sender bewirbt regelmäßig Aktionen für Vereine, beispielsweise das Programm „Kids in Bewegung“, sowie Themen des Breitensports und des Engagements in Vereinen.

Die Verleihung des Preises ”Pro Ehrenamt” ist Bestandteil der Initiative „Danke! Sport braucht dein Ehrenamt“, die DOSB und Commerzbank seit 2001 gemeinsam betreiben. Sie verfolgt insbesondere das Ziel, ehrenamtlichen Führungskräften das nötige Know-how zu vermitteln. Zu diesem Zweck haben die Kooperationspartner das Informationsportal www.ehrenamt-im-sport.de aufgebaut, das Ratsuchenden Orientierungswissen und Umsetzungshilfen zur Verfügung stellt.

Mit einem Sonderpreis zeichnete die Jury Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen für das von ihr initiierte Programm „Miteinander füreinander“ aus. Das Programm umfasst zahlreiche Modellprojekte und Maßnahmen zur Förderung freiwilligen Engagements, darunter auch die Berufung eines „Beauftragten ZivilEngagement“, der die Politik als Fürsprecher der Bürgergesellschaft berät und Projekte koordiniert.


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