Neun Naturparken aus Deutschland, Belgien, Luxemburg und Frankreich

Eifeler Naturpark im europäischen Netzwerk
Von Redaktion [04.01.2009, 07.42 Uhr]

Grenzüberschreitendes Natur- und Landschaftserlebnis, wie hier in den deutsch-belgischen Narzissentälern, ist ein Schwerpunkt des europäischen Förderprojektes

Grenzüberschreitendes Natur- und Landschaftserlebnis, wie hier in den deutsch-belgischen Narzissentälern, ist ein Schwerpunkt des europäischen Förderprojektes

Die Europäische Union fördert über das so genannte INTERREG IV-Programm die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in ganz Europa. Von dieser neuen Förderung profitiert jetzt auch die Grenzregion Eifel über den Naturpark Nordeifel. Neun Naturparke aus vier Ländern haben sich für zunächst drei Jahre zu einem innovativen Projektnetzwerk zusammengefunden.


Der Naturpark Nordeifel mit Teilgebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, die Naturparke Hohes Venn – Eifel, Vallée de l´Attert, Deux Ourthes und Foret d´Anlier im benachbarten Belgien, in Luxemburg die Naturparke Obersauer und Our sowie der französische Naturpark Lorraine.

Ziele dieses Projektes sind im Gesamtnetzwerk der Erfahrungsaustausch unter den Naturparken, eine gemeinsame Image- und Öffentlichkeitsarbeit und die Entwicklung gemeinsamer Projekte. Der Naturpark Nordeifel wird hierbei seine Kompetenzen und Erfahrungen aus der erfolgreichen Projektinitiative „Eifel barrierefrei – Natur für Alle“ einbringen. Auf Ebene des Deutsch-Belgischen Naturparks wird mit den belgischen Partnern eine verbesserte Information und Kommunikation erarbeitet. Der Naturpark Nordeifel kann darüber hinaus in seinem Gebiet eigene Projekte umsetzen und wird das vor allem im Bereich der Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen tun. Dieses europäische Projekt trägt mit seinen vielfältigen Maßnahmen über die 9 Naturparke zur weiteren Entwicklung der ländlichen Regionen in den vier Ländern bei.

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Insgesamt 1,3 Millionen Euro umfasst das Gesamtbudget des Projektes für den Zeitraum bis Ende 2011. Davon entfällt auf den Naturpark Nordeifel 376.000 Euro, jeweils 188.000 Euro für die Teilgebiete in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Die Europäische Union fördert 50% der Kosten, die Wirtschaftsministerien in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen übernehmen 25% und der Naturpark Nordeifel als Eigenleistung die restlichen 25%. Besonders hervorzuheben ist das Engagement des Landes NRW in diesem Projekt und die schnelle Bewilligung, was die Teilnahme des Eifeler Naturparks erst möglich gemacht hat.

Naturpark-Geschäftsführer Jan Lembach sagte zum Projektbeginn: „Dieses Netzwerk der 9 Naturparke in 4 Ländern dürfte einmalig in Europa sein. In diesem Projekt wird europäische Zusammenarbeit konkret praktiziert. Von der Beteiligung unseres Naturparks als einer der Projektpartner profitiert die gesamte Region und es ist die Bestätigung der bisherigen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Deutsch-Belgischen Naturpark. Wir freuen uns auf dieses neue Projekt und erwarten vielfältige positive Auswirkungen“.


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