Spatenstich in Eschweiler

indeland Riviera am Blaustein-See entsteht
Von Redaktion [22.11.2008, 08.22 Uhr]

(v.l.n.r.): stellv. Landrat Erwin Künkeler, Walter Weinberger (Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH), Axel Wirtz, MdL, NRW-Staatssekretär Günter Kozlowski, Bürgermeister Rudolf Bertram, Beigeordneter, Wilfried Schulze beim Spatenstich.

(v.l.n.r.): stellv. Landrat Erwin Künkeler, Walter Weinberger (Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH), Axel Wirtz, MdL, NRW-Staatssekretär Günter Kozlowski, Bürgermeister Rudolf Bertram, Beigeordneter, Wilfried Schulze beim Spatenstich.

“Wir wollen den Strukturwandel rund um den Tagebau Inden im indeland gemeinsam vollziehen”, gab Bürgermeister Rudolf Bertram das Motto für den Spatenstich zum zweiten Bauabschnitt am Blaustein-See vor. Unter Beifall von zahlreichen Vertretern aus Politik, Vereinen und RWE Power wurde vor kurzem der Spaten geschwungen.

Kaum ist die Seebühne fertig und bereits mit mehreren Veranstaltungen und Events gut angenommen worden, setzt die indeland Kommune Eschweiler ein neues Signal und zeigt Sinn für gutes Timing. Die EuRegionale 2008 übergibt am Abend des 24. Oktobers den Staffelstab an die Regionale 2010, während indeland zeigt, dass es den Begriff Nachhaltigkeit mit Leben zu füllen weiß. NRW-Staatssekretär Kozlowski signalisiert: „Regionale Zusammenschlüsse wollen wir besonders fördern.“ Die Entwicklung des Blaustein-Sees beweise, dass es sich hier nicht um eine einmalige Wunderkerze handele. „Mit dem zweiten Bauabschnitt werden mittels qualitativ hochwertiger Infrastruktur die Vorraussetzungen für privaten Invest geschaffen.“

Ein einladender 2.000m2 großer Platz und zwei öffentliche Gebäude mit einer Nutzfläche von zirka 190m2 machen den Blaustein-See zu einem attraktiven Mittelpunkt für Freizeit und Erholung am Wasser im indeland. In den neuen attraktiv mit Holzlamellen verkleideten Gebäuden ist Platz für ein Infocenter sowie einen Stützpunkt und ein Ausbildungszentrum für Schulen und Vereine rund um das Thema Wasser.

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„Das Highlight aber wird sicher der Aussichtspunkt, der zwischen den Gebäuden auf den Mittelpunkt des Platzes führt und an einen Absetzer im Braunkohlentagebau erinnert“, berichtet der Technische Beigeordnete der Stadt Eschweiler, Wilfried Schulze, stolz. Der Steg ist 50 Meter lang, 6,60 Meter frei über dem Boden schwebend, endet im aufsteigenden Hang und wird von 25 Meter hohen Pylonen gestützt. Damit bietet der Blaustein-See schon bald neue Ein- und Ausblicke über indeland.

Der stellvertretende Landrat Erwin Künkeler malte die Zukunft am Blaustein-See gleichfalls mit kräftigem Pinselstrich. Er ist sich sicher, dass mit dem neuen Platz ein „italienisches Gefühl wie auf einer Piazza“ aufkommen könnte. Einziger Unterschied: „Hier wird man auch einen Liegestuhl aufbauen können.“ Auch die neuen Treppenanlagen werden zum Verweilen einladen. Solche Projekte hätten ein „echtes Identifikationspotential mit Einfluss auf die gesamte Region.“

Schulze betonte, dass die Entwicklung des Blaustein-Sees nicht mit der Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts ende: „Mit der Erschließung des Geländes seitens der Stadt schaffen wir eine Entwicklungsperspektive für die kommenden 20 Jahre.“ Unter anderem sollen eine privat finanzierte Golfanlage, ein Hotel sowie Gastronomie angesiedelt werden. „Wir danken der EuRegionale 2008, dass sie die Vorraussetzungen geschaffen hat.“ Schon Ende 2009, Anfang 2010 werden alle Arbeiten abgeschlossen sein. Den Aussichtspunkt wird man bereits im Sommer 2009 genießen können. Die Gesamtkosten der vom Land über die EuRegionale 2008 geförderten Maßnahmen betragen 2,67 Millionen. 20 Prozent davon trägt die Stadt Eschweiler selbst.


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