Stationäres Hospiz lädt zum Thema: „NOT-Lösung Hospiz“
Gesprächsreihe „Hospizforum“ in Düren.
Von Redaktion [18.11.2008, 08.25 Uhr]
Das stationäre Hospiz am St. Augustinus Krankenhaus in Düren setzt ihre Gesprächsreihe „Hospizforum“ am Mittwoch, den 26. November, fort. „NOT-Lösung Hospiz lautet das Thema ab 19.30 Uhr im Medizinischen Zentrum (Konferenzraum der 6. Etage) in Lendersdorf.
„Niemand ist alleine krank!“ (Richardson, 1945) - Von einer schweren Erkrankung und dem Sterben eines lieben Menschen ist die gesamte Familie betroffen. Die Familie erlebt eine massive Grenzsituation, die es erfordert, alle möglichen Kräfte zu mobilisieren. Aus der Erfahrung berichten dazu Hans Esser, Klaus Schmitz und Margarete Vermeegen.
Neben dem Auseinandersetzen mit dem Abschiednehmen und den damit verbundenen Gefühlen ist die Familie der Pflegesituation ausgesetzt und dabei gefordert, manchmal überfordert. Nicht immer kann der kranke Mensch bis zum Lebensende zu Hause betreut werden und eine Entscheidung zur Pflege im stationären Hospiz muss getroffen werden.
Wie diese Entscheidung getroffen wird und wie Familien die Betreuung im stationären Hospiz erleben, soll an diesem Abend beispielhaft durch betroffene Angehörige dargestellt werden.
Ein interdisziplinärer Austausch soll aus ärztlicher, pflegerischer und seelsorgerischer Sicht die Situation beleuchten. Darüber sprechen Dr. med. Matthias Imdahl (Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Anästhesie, Intensiv- und Schmerztherapie), Ralf Busse (Hospizleiter und Pflegedirektor) und Martin Schlicht (Pflegerischer Leiter des stationären Hospizes und Mitarbeiter der Seelsorge). Moderiert wird der Abend durch Petra Leister (Dipl.-Sozialarbeiterin im stationären Hospiz).
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