Kreis Düren lobt zum vierten Mal Kunstpreis aus
Von Redaktion [10.11.2008, 08.49 Uhr]

Seit dem Jahr 2003 hat der Kreis Düren seinen Kunstpreis dreimal verliehen; damit hat er - so sagt der Rheinländer - Tradition. Eine stolze Tradition, wie die Namen der bisherigen Preisträger zeigen. Für ihr aktuelles künstlerisches Schaffen waren Volker Saul und Julia Seidensticker gewürdigt worden, für sein Lebenswerk Dr. h.c. Herbert Falken, Priester im Ruhestand mit Atelier in Kreuzau-Langenbroich.

Nun lobt der Kreis Düren seinen mit 5000 Euro, einer Ausstellung und einem Katalogzuschuss von weiteren 5000 Euro dotierten Kunstpreis zum vierten Mal aus. Die Bewerbungsfrist endet am 23. Januar 2009. Um den Kunstpreis des Kreises Düren kann sich bewerben (oder vorgeschlagen werden), wer ein herausragendes künstlerisches Schaffen vorweisen kann, das regional Beachtung und Anerkennung findet. Weitere Voraussetzung: Der Künstler muss im Kreis Düren geboren worden sein oder seinen Wohnsitz oder sein Atelier im Kreis Düren haben (bzw. längere Zeit gehabt haben).

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Wie in den Vorjahren wird eine mit Künstlern und Kunstexperten sowie Vertretern der Kreistagsfraktionen besetzte Jury unter Vorsitz von Landrat Wolfgang Spelthahn die Bewerbungen sichten und dann entscheiden, wer sich als vierter Preisträger in die Tradition einreihen wird. "In Zeiten, in denen kulturelle Förderung allzu oft unter ferner liefen rangiert, lobt der Kreis Düren seinen gut dotierten Kunstpreis ganz bewusst aus. Wir verstehen Kunst und Kultur nämlich nicht als schmückendes Beiwerk, das man nach Kassenlage fördert oder eben nicht. Kunst und Kultur sind und bleiben vielmehr das Salz in der Suppe, auf das keine Gesellschaft verzichten kann", unterstreicht Landrat Wolfgang Spelthahn den hohen Stellenwert der schöpferischen Auseinandersetzung des Menschen mit seiner Welt.

Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen finden sie weier unten unter Downloads oder können bei der Kreisverwaltung Düren, Stabsstelle für Kreistagsangelegenheiten und Repräsentationsaufgaben, Bismarckstraße 16, 52351 Düren oder telefonisch (02421/22-2391) oder per Mail (e.gielen@kreis-dueren.de) angefordert werden.


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