Aus dem Polizeibericht

Kreis Düren: Fatale Rückenschmerzen, und Kipper
Von Redaktion [17.09.2008, 09.09 Uhr]

Rechtzeitig seinen Wagen abgestellt hatte ein Lasterfahrer, der sich beim Beladen seines Wagens eine Rückenverletzung zugezogen hatte, losgefahren war und laut Polizeibericht in Jackerath nicht mehr fahrtüchtig war. Die Feuerwehr befreite den Mann aus seinem Wagen. Beim Rangieren eines Gülletransports bei Siersdorf kam ein Fahrer vom Weg ab, sank ins Erdreich und überschlug sich schließlich.

Bereits am Montagnachmittag war der Einsatz des Rettungsdienstes mit Notarzt, Rettungswagen und Rettungshubschrauber bei Jackerath notwendig. Es hatte sich ein 33 Jahre alter Lkw-Fahrer gemeldet, der wegen starker Rückenschmerzen nicht weiterfahren konnte.

Der 33-jährige Alsdorfer hatte seinen Silozug in einer Mühle in Grevenbroich am späten Vormittag beladen, dabei habe er nach eigener Aussage das Gleichgewicht verloren und sei mit dem Rücken auf die Griffstücke einer Sackkarre gefallen. Nach Fertigstellung der Ladevorganges sei er dann trotz großer Rückenschmerzen losgefahren.

In Jackerath wurden die Schmerzen des Mannes aber so groß, dass er die Fahrt unterbrechen und um Hilfe bitten musste. Der eingesetzte Notarzt erkannte, dass der Verletzte mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert werden muss. Nach der Rettung des Mannes aus dem Führerhaus, an dem auch noch die Feuerwehr Jülich mit der Errichtung einer Hebebühne beteiligt war, wurde er in ein Krankenhaus nach Würselen geflogen.

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Einen Überschlag mit seinem Gülle beladenen Lastwagen machte ein 31 Jahre alter Lkw-Fahrer aus Polen am Montagmorgen bei Siersdorf. Als er den Wagen wenden wollte, kam er beim Rangieren in den Straßengraben. Da das Erdreich dabei absank, führte die immer stärker werdende Neigung schließlich dazu, dass der Sattelzug samt Auflieger umgerissen wurde und schließlich im Graben auf der rechten Fahrzeugseite lieben blieb. Dabei entstand ein geschätzter Sachschaden von etwa 20.000 Euro. Der Fahrer kam zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus.

Durch firmeninternen Spezialfahrzeuge aus Belgien wurde der Laster geborgen. Die ausgetretenen Betriebsflüssigkeiten wurden von der Freiwilligen Feuerwehr aus Aldenhoven beseitigt. Der Kreuzungsbereich war für die Dauer der Bergung gesperrt.


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