Familienfreundliche Unternehmen im Kreis Düren gesucht
Von Redaktion [13.09.2008, 11.39 Uhr]

Sparkassendirektor Adolf Terfloth (v.l.), Landrat Wolfgang Spelthahn und Elke Ricken-Melchert präsentieren die XXL-Version der Familienkarte, mit der Familien künftig beson-ders preisgünstig einkaufen können.

Sparkassendirektor Adolf Terfloth (v.l.), Landrat Wolfgang Spelthahn und Elke Ricken-Melchert präsentieren die XXL-Version der Familienkarte, mit der Familien künftig beson-ders preisgünstig einkaufen können.

„Dürfte es etwas mehr sein?“, lautet die Standardfrage an der Ladentheke. Im Kreis Düren wird es in Kürze eine zweite geben. „Dürfte es etwas weniger sein?“, heißt es dann, wenn es ans Bezahlen geht. „Gerne!“, lautet die Antwort, wenn man die neue „Familienkarte Kreis Düren“ im Geldbeutel hat. Mitte Oktober sollen die ersten Plastikkärtchen ausgelie-fert werden, mit denen Familien zwischen Titz und Heimbach Sonderrabatte in Anspruch nehmen können.

Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Familienkarte auf Hochtouren. Hunderte Unter-nehmen und Einrichtungen im Kreisgebiet hat die Projektentwicklungs- und Forschungs-stelle für Chancengleichheit angeschrieben und ihnen Karte und Konzept präsentiert. „Wir hoffen, dass wir möglichst viele Partner finden, die die Aktion unserer Initiative Familie im Kreis Düren unterstützen und den Familien einen finanziellen Vorteil einräumen“, hofft Landrat Wolfgang Spelthahn, „denn unter dem Strich summieren sich die eingesparten Beträge ganz ordentlich.“

„Kauft eine Familie gezielt mit ihrer neuen Karte ein, dann gewinnt sie Monat für Monat einen finanziellen Spielraum, von dem letztlich die Kinder profitieren“, weiß auch Adolf Terfloth, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Düren. Gemäß dem Slogan seines Hauses („Gut für die Region“) unterstützt das kommunale Finanzinstitut das Projekt Familienkarte.

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Welchen Beitrag die angeschriebenen Firmen und Institutionen zur Stärkung der Familien im Kreis Düren leisten, ist ihnen selbst überlassen. „Da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, Hauptsache, die Familien haben einen Vorteil“, sagt Elke Ricken-Melchert, Leite-rin der Projektentwicklungs- und Forschungsstelle für Chancengleichheit im Kreishaus. Dass sich die Familienkarte auch für die Unternehmen rechnet, davon ist sie fest über-zeugt. „Unsere Partner bekommen unser Logo, das sie als familienfreundlich ausweist. Die Familien werden das bei ihrem Einkauf aufmerksam wahrnehmen.“

Familienkarten erhalten Eltern oder Alleinerziehende aus dem Kreis Düren, wenn sie ein Kind haben, das noch nicht volljährig ist. Interessierte Firmen können sich in der Projek-tentwicklungs- und Forschungsstelle für Chancengleichheit des Kreises Düren unter der Rufnummer 02421/ 22-10-22 informieren.


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