15 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit im Lendersdorfer Krankenhaus

Dank an Grüne Damen in Düren
Von Redaktion [13.09.2008, 08.44 Uhr]

Die Grünen Damen haben auch einen Herrn in der Mitte

Die Grünen Damen haben auch einen Herrn in der Mitte

Die Grünen Damen begleiten die Patienten auf den Wegen zu Behandlungen oder Untersuchungen, geben Trost und Beistand und sind dabei auch mal zu kleinen Diensten oder Besorgungen bereit. Seit 15 Jahren gibt es diesen „Service“ im St. Augustinus Krankenhaus in Lendersdorf.

Zu diesem Jubiläum wurden die Damen vom „Hausherr“ Caritas Trägergesellschaft West zu einem „Überraschungs-Tag“ nach Maastricht eingeladen. Das Team der „Grünen Damen“ besteht zurzeit aus 24 ehrenamtlichen arbeitenden Frauen und einem Mann. Ursula Düren, war maßgeblich am Aufbau der „Grünen Damen“ beteiligt, die bis heute aktiv dabei ist.

Geschäftsführer der Caritas Trägergesellschaft West gGmbH (ctw), Assessor jur. Gábor Szük würdigte in seiner Dankesrede die Arbeit und das Engagement der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im St. Augustinus Krankenhaus: „Die Grünen Damen stellen eine nicht mehr wegzudenkende tragende Säule in der Mitversorgung der Patienten des Lendersdorfer Krankenhauses dar“.

Werbung

Pflegedirektor Ralf Busse ergänzt: „Für jeden einzelnen Patienten, insbesondere für diejenigen, die alleine leben und keine Familie oder Verwandte mehr haben, ist ihre Hilfe von unschätzbarem Wert.“ Er hob damit besonders die persönliche Zuwendung der Grünen Damen zu den Patientinnen und Patienten des Lendersdorfer Krankenhauses hervor. Denn Sie bieten Patienten, Angehörigen und Besuchern Hilfe an und sehen selbst ihren Platz dort, wo dem Fachpersonal die Zeit fehlt.

Ende der sechziger Jahre entstanden in der Bundesrepublik Deutschland die ersten Gruppen deren Bezeichnung offiziell „Ökumenische Krankenhaushilfe“ lautet. Bundesweit gibt es heute mehr als 15.000 der „Grünen Damen“, von denen einige auch Männer sind. Die Idee wurde 1967 von Brigitte Schröder, der Ehefrau eines früheren deutschen Außenministers aus den USA importiert. Ihren Namen haben sie von den grünen Kitteln, die sie im Krankenhaus trugen.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2017 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Freiflug über die "Sophie"
Der Barmener Olaf Kiel ist begeisterter Pilot von Multi- und Quadrokoptern, landläufig auch als Drohnen bekannt. Zwei bis dreimal in der Woche startet er in die Jülicher Börde mit seinem großen Koffer im Gepäck. Gut geschützt liegt darin die in Einzelteile zerlegte Flugmaschine, denn erst vor Ort werden die Rotoren angeschraubt und die Kamera in die Lagerung, die so genannte Gimbal, eingehängt.  [08.04.2017, 07.42 Uhr]  >>

Stadtteile

Kita „Die kleinen Strolche“: Jubiläumsfeier eine Woche lang
„Was wollen wir trinken sieben Tage lang?“, heißt ein ziemlich bekanntes Fest- und Feierlied. Da so ein 50-jähriges Jubiläum bei der Kita „Die kleinen Strolche“ in erster Linie ein Fest für die Kinder ist, hat sich das Team der Einrichtung überlegt, mit den Kindern, die sie im Moment besuchen, kräftig und sieben Tage lang zu feiern. Es geht los mit dem Dasda Theater, das am Donnerstag, 27. April, das Stück Petterson und Findus im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Düsseldorfer Straße 30, für die Kita-Kinder aufführen wird.  [26.04.2017, 13.58 Uhr]  >>
Im Heckfeld Geschmack am Glauben finden
Einen Ruhepol im Alltag finden. Innehalten, dem eigenen Getriebensein im Leben regelmäßig einen Ort des Atemholens zu geben, dazu dienen Exerzitien im Alltag. Seit fast 20 Jahren wird in St. Rochus Jülich diese Tradition in der Fastenzeit gepflegt. [09.04.2017, 14.12 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung