Dürener Behinderten-Seelsorger gestaltet Aktion „Stuhl Frei“ mit

Kreatives Platzangebot im Bistum Aachen
Von Redaktion [06.09.2008, 18.22 Uhr]

Behinderten-Seelsorger Alfred Schmid (l) übergibt mit Weihbischof Ralf Reger (l) übergaben die Aktion "Stuhl frei".

Behinderten-Seelsorger Alfred Schmid (l) übergibt mit Weihbischof Ralf Reger (l) übergaben die Aktion "Stuhl frei".

„Stuhl frei. Nehmen Sie bitte Platz“ lautet der Titel einer Kunstaktion für Menschen mit Behinderung und ihre Begleiter. Mit im Organisationsteam: Alfred Schmid, Behinderten-Seelsorger der Region Düren. „Wir freuen uns sehr über die große Resonanz. Viele Schulen, Werkstätten und Vereine waren sofort begeistert mitzumachen. Schnell entstanden erste Ideen, einen Stuhl zu gestalten, zu bemalen, etwas hinzuzufügen oder sogar ein Stuhlbein abzusägen“.

70 kirchliche und nicht-kirchliche Gruppen behinderter Menschen aus Werkstätten, Wohnstätten, Schulen oder Freizeiteinrichtungen aus dem Bistum Aachen haben sich bereit erklärt, in den nächsten Monaten insgesamt 270 Stühle künstlerisch zu gestalten. Ziel der Aktion, die bis Ende März 2009 läuft, ist, zum Ausdruck zu bringen, welchen Platz Menschen mit Behinderung in der Kirche und in der Gesellschaft haben oder haben sollten.

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Organisiert und begleitet wird „Stuhl frei“ von den sieben Diözesanbeauftragten für die Pastoral mit Menschen mit Behinderung, unter anderem Pfarrer Alfred Schmid für die Region Düren: „Wir freuen uns sehr über die große Resonanz. Viele Schulen, Werkstätten und Vereine waren sofort begeistert mitzumachen. Schnell entstanden erste Ideen, einen Stuhl zu gestalten, zu bemalen, etwas hinzuzufügen oder sogar ein Stuhlbein abzusägen“.

Nach der offiziellen Übergabe der Sitzmöbel-Rohlinge haben die Teilnehmer bis Jahresende Zeit, ihre Kunstwerke fertig zu stellen. Im Januar und Februar 2009 sollen die Stühle dann in den jeweiligen Regionen präsentiert werden.

Eine Ausstellung mit den Werken aus dem gesamten Bistum ist vom 23. bis 27. März 2009 parallel zur „13. Ökumenischen Fachtagung zur Pastoral mit Menschen mit geistiger Behinderung“ geplant.


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