Schnelle Hilfe

50 Standorte für Defibrillatoren im Kreis Düren kennzeichnen
Von Redaktion [05.09.2008, 08.47 Uhr]

Der Arbeitskreis Frühdefibrillation zeichnet die Standorte der kreisweit über 50 neuen lebensrettenden Geräte mit diesen Hinweisschildern aus.

Der Arbeitskreis Frühdefibrillation zeichnet die Standorte der kreisweit über 50 neuen lebensrettenden Geräte mit diesen Hinweisschildern aus.

Rotes Herz, gelber Blitz: Wer da an Amors Pfeil und Bogen denkt, liegt falsch. Die Hin-weisschilder, die ab sofort an über 50 Orten im Kreis Düren zu sehen sind, weisen auf so genannte automatisierte externe Defibrillatoren (AED) hin. Das sind handliche Geräte, mit denen sich der plötzliche Herztod wirksam bekämpfen lässt.

Durch gezielte Stromstöße lässt sich das gefährliche Kammerflimmern von Patienten be-seitigen, deren Herz plötzlich aus dem Takt geraten ist. Da die Geräte selbsterklärend sind, können das auch Laien. Möglichst frühes Eingreifen ist wichtig, denn die Uhr tickt. Je eher die Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen, umso besser.

Der Arbeitskreis Frühdefibrillation der Gesundheitskonferenz des Kreises Düren hat in den vergangenen drei Jahren dafür gesorgt, dass die AED-Geräte an vielen belebten Orten im Kreis Düren bereitstehen: im Kreishaus, im Haus der Stadt Düren, in der Arena Kreis Dü-ren, auf Schloss Burgau, in der „Rurwelle“, um nur einige zu nennen. Parallel zur Anschaf-fung der Geräte wurden über 2000 Menschen in Sachen Wiederbelebung geschult.

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Nun werden die Standorte der Defibrillatoren zusätzlich mit Hinweisschildern versehen. Neben dem roten Herz mit gelbem Blitz gibt es ein grünes Herzsymbol mit einem Kreuz.

„Wir machen mit den beiden weltweit gebräuchlichen Piktogrammen auf die Standorte der Defibrillatoren aufmerksam. Damit wollen wir den Menschen bewusst machen, dass wir im Kreis Düren Vorsorge gegen den plötzlichen Herztod getroffen haben und dass jeder zum Lebensretter werden kann“, erläutert Nicole Savelsberg, Geschäftsführerin der Gesund-heitskonferenz.

Wie Dr. Hans Göntgen, Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes im Kreis Düren, berichtet, wurde der AED aus dem Dürener Bürgerbüro in diesem Sommer schon einmal erfolgreich eingesetzt. „Das zeigt, wie wichtig die Geräte und die Bürgerinformation sind.“ Da Technik nicht alles ist, wünschen er und seine Mitstreiter im AK Frühdefibrillation sich, dass mög-lichst viele Menschen an den Kursen „Basisreanimation“ teilnehmen.


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