Kreis Düren drückt Sportbotschafter die Daumen

Merzenicher Florian Moll startet bei Paralympics
Von Redaktion [23.08.2008, 11.04 Uhr]

 Landrat Wolfgang Spelthahn verabschiedete Florian Moll zu den Paralympics in Peking. Links: die Eltern Florian Molls. Rechts: Trainer Michael Lichtwald sowie (2.v.r.) Manfred Kochs, Vorsitzender des Kreis-Sportausschusses

Landrat Wolfgang Spelthahn verabschiedete Florian Moll zu den Paralympics in Peking. Links: die Eltern Florian Molls. Rechts: Trainer Michael Lichtwald sowie (2.v.r.) Manfred Kochs, Vorsitzender des Kreis-Sportausschusses

Mit einem chinesischen Essbesteck, drei Gutscheinen und vor allem den besten Wünschen für die große Herausforderung bei den Paralympics 2008 verabschiedete Landrat Wolfgang Spelthahn den 16-jährigen behinderten Schwimmer Florian Moll jetzt nach Peking. Am letzten August-Freitag beginnt seine Reise. „Schon das Dabeisein ist ein großer Erfolg, den man sich hart erarbeiten muss“, wusste der Landrat, der die Karriere des ehrgeizigen Rurtal-Gymnasiasten aus Merzenich schon seit Jahren verfolgt. Florian Moll war im Kreis Düren schon zweimal „Sportler des Jahres“ und repräsentierte den Kreis Düren 2004/05 als „Botschafter des Sports“.

In Peking startet er über 100 m Brust und 400 m Freistil. „Ich möchte persönliche Bestzeiten schwimmen und in die Endläufe kommen“, beschrieb er seine Ziele im Kreise seiner Eltern Claudia und Wilfried Moll sowie seines Onkels und Trainers Michael Lichtwald.

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Einig waren sie sich, dass das geplante Leistungszentrum in Jülich nicht nur für die Schwimmer in der Region ein Quantensprung sein wird. „Das deutsche Schulsystem und Leistungssport passen nicht zusammen“, bedauerte Trainer Lichtwald.

Deshalb könnte einer der drei Gutscheine für den jungen Leistungssportler besonders wichtig sein: Er eröffnet ihm ein Praktikum nach Wahl bei der Kreisverwaltung. „Wenn Training oder Wettkämpfe anstehen, wirst du selbstverständlich freigestellt“, lud Landrat Wolfgang Spelthahn Florian Moll ein, erste Schritte in eine Berufswelt zu setzen, in der man weiß, dass Medaillen nicht vom Himmel fallen. „Es ist wirklich toll für die Region, dass wir beim Aufeinan-dertreffen der weltbesten Athleten durch dich vertreten werden“, sagte der Landrat und wünschte ihm, in Peking auf den Punkt fit zu sein, um seine persönlichen Ziele zu erreichen.


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