Auf den Spuren von Böll und Hemingway
Literarische Wanderungen in der Rureifel
Von Redaktion [28.08.2008, 08.14 Uhr]
Im Hürtgenwald in der Rureifel fand gegen Ende des Zweiten Weltkrieges eine der längsten und verlustreichsten Schlachten auf deutschem Boden statt. Obwohl die Kämpfe kaum beachtet wurden, haben die Ereignisse in der Literatur ihre Spuren hinterlassen. Zahlreiche Veteranen, darunter Ernest Hemingway, Hollywood-Legende Samuel Fuller und der amerikanische Schriftsteller J.D. Salinger, der im Hürtgenwald die ersten Kapitel von "Der Fänger im Roggen" schrieb, brachten ihre Erinnerungen zu Papier.
Gemeinsam mit der "Konejung Stiftung: Kultur" hat der Rureifel-Tourismus e.V. nun sechs zwischen 2,5 und 9,5 Kilometer lange "Historisch-Literarische Wanderwege" in der Region geschaffen, die Wanderer einladen sollen, den Spuren der Geschichte und der Literatur zu folgen. So führen die Wege, etwa der Heinrich-Böll-Weg, der Westwall-Weg und der Hemingway-Trail, zu Bunkern, Gefechtsständen und markanten Aussichtspunkten.
Am 30. und 31. August, dem Eröffnungswochenende der neuen Wege, werden geführte Wanderungen angeboten. Zu allen sechs Wanderwegen sind Flyer erschienen, die Interessierte ab dann kostenlos beim Rureifel-Tourismus e.V. unter der Rufnummer 02446/8057914 erhalten.
Internet: www.rureifel-tourismus.de
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