DKB-Busse steuern "Rurwelle" an
Von Redaktion [02.07.2008, 13.37 Uhr]

Die Busse der Dürener Kreisbahn (DKB) steuern nun auch das Freizeitbad „Rurwelle“ an. Landrat Wolfgang Spelthahn, Bürgermeister Walter Ramm, DKB-Geschäftsführer Bernd Böhnke und Michael Lammertz für den Nationalpark Eifel übergaben die erste von 15 neuen Nationalpark-Haltestellen jetzt ihrer Bestimmung.

"Mit dieser neuen Haltestelle wird unsere Rurwelle noch besser erreichbar. Damit erhalten die Besucher des Nationalparks ein weiteres attraktives Freizeitangebot, wodurch die Aufenthaltsqualität in der Region Düren und dem Nationalpark gesteigert wird", dankte Landrat Wolfgang Spelthahn der DKB für den Service.

Familien, die mit der DKB aus dem Kreisgebiet Düren anreisen, können direkt in den Bussen die ermäßigten "Familien-Tageskarte" lösen und an der neuen Haltestelle am Freizeitbad ein- und aussteigen. Rund 160 000 Euro werden in den weiteren Ausbau investiert. Das Land NRW fördert den Neubau von 15 Fahrgastunterständen und über 30 Haltestellensäulen sowie mehreren Informationsvitrinen in Heimbach, Hürtgenwald, Kreuzau und Nideggen mit 120 000 Euro. Die restlichen Kosten teilen sich die Gemeinden und die DKB.

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"Immer mehr Familien nutzen öffentliche Verkehrsmittel, um den Nationalpark zu erkunden", sagte Michael Lammertz. Eine Studie der Uni Würzburg belege das. Rund sieben Prozent der Nationalparkgäste nutzen bereits die DKB-Angebote - doppelt so viele wie vor zwei Jahren. Mit den neuen Haltestellen wird die Attraktivität des gesamten ÖPNV im Einzugsgebiet des Nationalparks gesteigert. Sie sind ein wesentlicher Beitrag für die umweltgerechte Verkehrsanbindung des Nationalparks Eifel.

In der Kombination aus "Natur erleben" und "attraktive Angebote" im und am Nationalpark liegt ein großes Potenzial, nicht nur für die Gastronomie, auch für die Dürener Kreisbahn. "Wir hoffen, einen Beitrag zur Attraktivitätssteigerung geleistet zu haben", so DKB-Geschäftsführer Bernd Böhnke.

Die neue Bushaltestelle am Freizeitbad "Rurwelle" in Kreuzau ist die erste von insgesamt 15, die jetzt im und um den Nationalpark Eifel eingerichtet werden.


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