Kulturprogramm 2008 beginnt

Gregorianische Nacht in der Alten Kirche Körrenzig
Von Redaktion [16.06.2008, 00.28 Uhr]

Die Choralschola an St. Hippolytus gestaltet die Gregorianische Nacht

Die Choralschola an St. Hippolytus gestaltet die Gregorianische Nacht

Nach dem erfolgreichen Verlauf der Veranstaltungsreihe im Jahre 2007, bei der über 450 Besucher begrüßt werden konnten, organisiert der Verein „Rettet die Alte Kirche Körrenzig e.V.“ auch in diesem Jahre wieder die Veranstaltungsreihe „Kultur in der Alten Kirche“. Sie steht unter der Schirmherrschaft von Gräfin von Hoensbroech aus Jülich. Da die Veranstaltungen auch in diesem Jahr wieder von zahlreichen Firmen unterstützt werden, bleibt der Zutritt zu allen Veranstaltungen frei, Spenden für die weiteren Baumaßnahmen an der Alten Kirche sind natürlich erbeten.

Zum Start der Veranstaltungsreihe am Samstag, 28. Juni um 19:30 ist die Choralschola an St. Hippolytus, Troisdorf unter der Leitung von Michael Veltman und begleitet von Christiane Veltman (Viola) in der Alten Kirche zu Gast. Sie präsentiert unter dem Titel „…über die letzten Dinge“ ein geistliches Drama in drei Teilen: der Tod, das Gericht, das himmlische Jerusalem.

Der Besucher erlebt eindrucksvoll die Spannbreite dieses Themas und die kraftvollen Melodien der Gregorianik. Die Schola singt den Gregorianischen Choral regelmäßig im Gottesdienst, darüber hinaus aber wurde von ihr in den letzten Jahren die Form von themenbezogenen „Gregorianische Nächten“ entwickelt, in denen Elemente der Improvisation, des experimentellen, auch räumlichen Klangerlebens in die Welt der Gregorianik mit einbezogen werden.

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Die vielfältigen Formen der Gesänge und die Einbeziehung des ganzen Kircheraumes lassen die Faszination der uralten, kraftvollen gregorianischen Melodien an diesem Abend für die Besucher lebendig werden.

Ist die Gregorianik für viele heute eine fremde, ja befremdende, und deshalb in der kirchenmusikalischen Praxis vielerorts kaum noch existente Art des Singens geworden, so will die Choralschola an St. Hippolytus die Lebendigkeit und die ganz besondere Ausstrahlung dieser Gesänge erleben und erleben lassen, die Vielfalt der Gregorianik zu entdecken und weiterzugeben. Die Gregorianik soll vermittelt werden als eine Kunst, die den Hörer öffnet, die ihn auch in eine Zeitlosigkeit entlassen, befreien kann, eben als eine Meditation über die wichtigen Dinge zwischen Gott und dem Menschen. Diese meditative Kraft der Gregorianik ist weit entfernt von Berieselung, sie ist vielmehr verbunden, ja entsteht aus einer sehr feinen, genauen Kunst der theologischen Wortausdeutung der – meist – biblischen Texte. Die Führung der Melodien steht ganz im Dienst des Wortes.

Michael Veltman ist Kirchenmusiker der kath. Pfarrkirche St. Hippolytus in Troisdorf. Er studierte an den Musikhochschulen Köln (Kirchenmusik, Komposition), Saarbrücken (Orgel) und Essen (Kammermusik). Konzerttätigkeit als Organist im In- und Ausland, besonders aber auch im Bereich der Neuen Musik.


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