35.000 begeisterte Fans

Grönemeyer in Düren furios gefeiert
Von Josef Kreutzer [03.06.2008, 14.32 Uhr]

Grönemeyer sang sich bis zum "Vollmond" in die Herzen der Konzertbesucher in Düren

Grönemeyer sang sich bis zum "Vollmond" in die Herzen der Konzertbesucher in Düren

Im Nachhinein ist alles klar: Wenn man auf dem Firmenparkplatz des Automobilzulieferers tedrive in Düren ein Open-Air-Rockkonzert mit 35.000 Besuchern veranstaltet, greifen die Rädchen auch dort mit äußerster Präzision ineinander.

So zündet der deutsche Superstar Herbert Grönemeyer vom ersten Song den Funken, schaltet nach Belieben durch die Gänge, gibt ordentlich Gas und tritt nur hin und wieder auf die Bremse.

Mit 130.000 Watt Musikleistung und den besten Songs aus einem Vierteljahrhundert im Gepäck packten er und seine Band die Fans am Samstagabend beim Konzert der Entwicklungsgesellschaft indeland von Anfang an und rissen sie mit sich. Ob „Bochum“, „Männer“, „Was soll das?“, „Alkohol“ oder die neuen Songs des „12“-Albums – Herbert Grönemeyer fasziniert, begeistert.

Aber nicht nur zum Powern, auch zum Plaudern ist er aufgelegt, zum Scherzen, ist dann mehr Mensch als Superstar. Als er sich nach anderthalb Stunden verabschiedet - es sollte nicht das einzige Mal sein -, steht das Beste noch bevor: das ausgedehnte Finale im Dunkeln, bei dem die Lightshow zusätzlich glänzt. "Zeit, dass sich was dreht" singen die Fans mit ihrem Idol, "Flugzeuge im Bauch" und schließlich "Vollmond".

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Schwer angebaut hatte Veranstalter Indeland-Entwicklungsgesellschaft wegen der großen Karten-Nachfrage

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"Ich komme gerne wieder!", ruft Herbert Grönemeyer der Menge am Ende zu. "Wir auch!", lautet das - imaginäre - Echo des Publikums. In der eigens für diesen Abend aus dem Boden gestampften Arena mit ihren 12.500 Sitzen sind sie ihm nämlich so nahe wie nirgends sonst.

Dass die Organisatoren um Dürens Landrat Wolfgang Spelthahn den logistischen Kraftakt mit Bravour gemeistert haben, zeigt sich spätestens bei der Heimfahrt. Knapp anderthalb Stunden nach dem letzten "Tschüs, Düren!" rollen alle Besucher wieder Richtung Heimat oder Hotel - perfekt!

34 Einsätze leisteten die Rettungskräfte während der herausragenden Veranstaltung im Reigen der EuRegionale 2008, darunter nichts Dramatisches. Selbst Petrus wollte die rundum positive Bilanz nicht trüben und bremste die angekündigten Regenmacher zuverlässig aus.


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