„Unser Dorf hat Zukunft“

Jury bereist 30 Orte im Kreis Düren
Von Redaktion [14.05.2008, 18.28 Uhr]

Schönheit allein – das Bild wurde in Hausen aufgenommen – genügt nicht, um zu siegen.

Schönheit allein – das Bild wurde in Hausen aufgenommen – genügt nicht, um zu siegen.

30 Orte aus dem Kreis Düren – von A wie Abenden bis Z wie Zerkall – präsentieren sich in den nächsten Tagen von ihrer besten Seite. Sie alle haben das gleiche Ziel: Sie wollen vor den Augen einer hochkarätigen Jury bestehen und den Kreiswettbewerb von „Unser Dorf hat Zukunft“ gewinnen, um sich so für den Wettbewerb auf Landesebene zu qualifizieren. Die Bewertungskommission, die mit Vertretern der Bezirksregierung, Landwirtschaftskammer, Landschaftsbehörde, mit Architekten, Planern, Landfrauen und Geografen besetzt ist, beginnt ihre Bereisung am Montag, 19. Mai. Bis zum 28. Mai sind die Fachleute dann entlang der Rur unterwegs, um alle gemeldeten Dörfer unter die Lupe zu nehmen.

Wer gewinnt Bronze, Silber, Gold? Die Jury verkündet ihr Resultat am Sonntag, 15. Juni, im Rahmen einer Abschlussfeier ab 13 Uhr im Römerpark in Aldenhoven. Dort wird Landrat Wolfgang Spelthahn die Sieger ehren. Die Feier der Dörfer mündet an diesem Tag in den „Feuerzauber im Römerpark“, zu dem die Entwicklungsgesellschaft indeland einlädt.

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Seit nunmehr 46 Jahren wird der Dörfer-Wettbewerb ausgetragen, auf Kreis-, Landes- und schließlich Bundesebene. Während anfangs die Optik im Vordergrund stand („Unser Dorf soll schöner werden“), blickt die Jury seit einigen Jahren tiefer, was in der Bezeichnung „Unser Dorf hat Zukunft“ zum Ausdruck kommt. Ziel des Wettbewerbs ist es, Entwicklungen im ländlichen Raum anzustoßen. Die Dorfbewohner werden angeregt, sich ganz konkret mit in ihrem Dorf auseinander zu setzen, Perspektiven für ihr alltägliches Miteinander zu entwickeln und entsprechende Konzepte eigenverantwortlich umzusetzen. Das ist für den ländlich geprägten Kreis Düren von großer Bedeutung, denn fast die Hälfte der Menschen lebt hier in Orten unter 3000 Einwohnern.

Doch an Engagement mangelt es in diesen Dörfern traditionell nicht. „Die hohen Teilnehmerzahlen zeigen, dass die Menschen im Kreis Düren bereit sind, für ihre Heimat Verantwortung zu übernehmen und Taten sprechen zu lassen“, freut sich Landrat Wolfgang Spelthahn, über die erneut große Resonanz auf den Aufruf. „Nur durch gezieltes und konzeptionell durchdachtes bürgerschaftliches Engagement lässt sich die Lebensqualität auf den Dörfern erhalten und weiterentwickeln“, so der Landrat. So gesehen sind bereits jetzt alle Teilnehmerdörfer am Kreiswettbewerb Gewinner, denn dort haben sich die Menschen viele Gedanken über die Zukunft ihres Ortes gemacht.

Die Sieger des Kreiswettbewerbs 2005 hießen Krauthausen (Niederzier), Vossenack, Barmen und Vlatten.


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