Grünmetropole Classic

Oldtimer machen vor dem Kreishaus Station
Von Josef KreutzerAm Samstagmorgen starten die Oldtime [15.05.2008, 09.10 Uhr]

„Grünmetropole Classic“ heißt die Oldtimer Rallye, die zur Eröffnung der touristischen Grünmetropol-Route im Dreiländereck am Samstag,, 17. Mai, startet. Station macht sie unter anderem am Kreishaus in Düren, aber auch Langerwehe, Aldenhoven und Jülich werden angefahren.

Wer diesen Schildern folgt, entdeckt im Dreiländereck entlang der Metropolroute viele touristische Highlights und erlebt den anhaltenden Strukturwandel in der einstigen Montanregion.

Wer diesen Schildern folgt, entdeckt im Dreiländereck entlang der Metropolroute viele touristische Highlights und erlebt den anhaltenden Strukturwandel in der einstigen Montanregion.

Ein Vier-Liter-Auto fährt am Samstag, 17. Mai, vorne weg, wenn die „Grünmetropole Classic“ um 11.30 Uhr am Kreishaus in Düren einen Zwischenstopp einlegt. Der Dodge ist aber kein Muster an Sparsamkeit, denn 1923, als er gebaut wurde, war Benzindurst noch kein Thema. Gemeint ist der Hubraum. Doch aus seinen knapp vier Litern quetscht der Amerikaner gerade einmal 30 PS. So gibt er bei der Oldtimer-Rallye zur Eröffnung der Metropolroute an der Spitze ein gemächliches Tempo für die rund 100 rollenden Schätzchen vor. Und das ist gut so.

Auf der mit blauen Sechsecken ausgeschilderten Metropolroute durch das Dreiländereck gibt es nämlich viele touristische Highlights zu entdecken. Dank der EuRegionalen 2008 wird der Blick immer wieder auf den Wandel gelenkt. Den Wandel des einst größten Steinkohleabbaugebiets Europas von einer Montan- zu einer Freizeit- und Wissensregion.

Am Samstagmorgen starten die Oldtimer zur Einweihung der Metropolroute in Stolberg und durchqueren anschließend den Kreis Düren. Das rollende Museum – Autos bis Baujahr 1978 sind dabei – ist in Inden, Pier, Langerwehe, Düren, Niederzier, Jülich und Aldenhoven zu bewundern. Vor dem Kreishaus Düren erwartet die Schaulustigen bereits ab 10 Uhr ein kurzweiliges Programm mit Musik und Comedy.

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Automobile Schätzchen wie dieser Triumph bestreiten am Wochenende 17./18. Mai die „Grünmetropole Classic“. Die Dreiländer-Rallye macht am Samstag auch vor dem Kreishaus Düren Station.

Automobile Schätzchen wie dieser Triumph bestreiten am Wochenende 17./18. Mai die „Grünmetropole Classic“. Die Dreiländer-Rallye macht am Samstag auch vor dem Kreishaus Düren Station.

Historische Traktoren laden dort zum Fachsimpeln ein. Ab 11.30 Uhr richten sich dann alle Augen auf die liebevoll gepflegten Autos, die im Minutentakt eintreffen. Und spätestens wenn der sonor grollende Achtzylinder-Ford Mustang anrollt, sind auch die Ohren gefragt. Rund zwei Stunden währt die klassische Parade, von einem Moderator sachkundig kommentiert. Mit einem Vier-Liter-Auto klingt das Who-is-who der Automobilgeschichte vor dem Kreishaus dann gegen 14.30 Uhr aus: Es ist ein modernes Hybridfahrzeug mit einem 345 PS Otto- und einem 200 PS-Elektromotor, das äußerst genügsam ist - wenn die Rahmenbedingungen stimmen.

Die „Grünmetropole Classic“ legt am Samstag im Kreisgebiet drei weitere Stopps ein: gegen 11 Uhr am Töpfereimuseum Langerwehe, ab 12 Uhr auf dem TÜV-Gelände in Huchem-Stammeln und ab 12.30 Uhr in Jülich in der Fußgängerzone Ecke Kleine Rurstraße/Grünstraße. Am Folgetag rollen die Oldies dann von Stolberg aus über die Grenze.

Das Dreiländereck befindet sich nach den Zechenschließungen immer noch im Strukturwandel, der durch grenzübergreifendes Arbeiten weitaus besser in Gang kommt. Die Grünmetropole lässt Verbindungen entstehen, denn sie verknüpft touristische Highlights der Region miteinander: ehemalige Zechengelände, die zu kulturellen Zentren oder Naturparks umgewandelt wurden, Naturlandschaften, Freizeitparks und Museen. Die Metropolroute soll den Zusammenhalt fördern und die Profilierung und Positionierung im Wettbewerb der europäischen Regionen erleichtern. Gleichzeitig werden mit ihr neue Naherholungsmöglichkeiten eröffnet.


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