Reliquienschrein reist durch Deutschland

„Tour de Thérèse“ macht Station in Düren
Von tee [01.05.2008, 08.20 Uhr]

„Tour de Thérèse“ nennt das Theresienwerkes aus Augsburg die Reise des Reliquienschreins der Thérèse von Lisieux durch Deutschland. Der Schrein mit den sterblichen Überresten der Karmelitin und jüngsten Kirchenlehrerin wird, von Frankreich kommend auf dem Weg zum Kirchentag nach Osnabrück, auch im Bistum Aachen am Wochenende 8. bis 10. Mai erwartet. Die Schirmherrschaft über die Tour hat Kardinal Joachim Meissner übernommen.

Aus St. Augustin wird der Karmel an der Kölner Landstraße in Düren am Donnerstag, 8. Mai, um 11 Uhr den Schrein aufnehmen. Die Kindergärten der Pfarren St. Antonius und St. Bonifatius besuchen die „kleine Heilige von Lisieux“ um 14.30 Uhr; eine feierliche Vesper findet um 16.30 Uhr statt. Höhepunkt in Düren wird die Festmesse mit Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff ab 19 Uhr sein. Teil der Eucharistiefeier ist die Rosenweihe, die auf das Worte der Hl. Thérèse zurückgeht: „Nach meinem Tod will ich es Rosen regnen lassen.“

Das Nachtgebet folgt um 21 Uhr und in dessen Anschluss eine Stunde die Aussetzung der Monstranz mit sakramentalem Segen. Die Nacht in der Klosterkirche ist geprägt von Gebet und Andacht, die nach der Lesehore ab 22 Uhr allen Gläubigen bis zum Morgen offen steht. Für die geistliche Nachtwache können sich noch Gruppen bei Schwester Benedicta unter 02412-392696 melden, die sich einbringen und mit gestalten möchten.

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Die Verabschiedung des Schreins gen Aachen erfolgt am Freitag, 9. Mai, um 6.45 Uhr.
Begrüßt werden die Reliquien der heiligen Therese von Lisieux in St. Foillan am Aachener Dom mit einer Messfeier mit Weihbischof Johannes Bündgens um 8.30 Uhr, der sich gestaltetes Gebet im Wechsel mit Stille anschließt. „Kinder begrüßten Therese“ heißt es um 11.30 Uhr. Eine Meditative Stunde ist für 15 Uhr anberaumt, ehe eine feierliche Vesper mit anschließendem Rosenkranz die Gläubigen um 16.30 Uhr in die Kirche ruft. Heilige Messe wird um 18.30 Uhr gefeiert. Die Katholische Hochschulegemeinde gestaltet ab 21 Uhr „Die Nacht mit wachem Glauben“. Den Abschluss bildet am Samstag, 10. Mai, eine Messe um 8 Uhr.

Papst Pius X. 1907 nannte sie „die größte Heilige der Neuzeit“. Thérèse von Lisieux, deren kurzes, nur 24 Jahre währendes Leben geprägt war von Spiritualität und der Überzeugung des von ihr so genannten „kleinen Weges“ im Glauben zu Gott, wurde 1925 heilig gesprochen. 1997 ernannte Papst Johannes Paul II sie Kirchenlehrerin. Neben ihren Autobiographischen Schriften verfasste Thérèse 266 Briefe, 54 Gedichte und 21 Gebete, die alle ihre spirituellen Erfahrungen zum Gegenstand haben. Ihr Reliquienschrein, der unter dem Titel „Mit Therese Jesus begegen“ unterwegs, ist, ist bis 8. Juni auf Reise durch Deutschland.

Näheres über Therese von Lisieux
http://www.heiligenlexikon.de/BiographienT/Therese_von_Lisieux.htm


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