Oberstleutnant d.R. Thomas Roßbroich als Schnittstelle zur Bundeswehr

Antrittsbesuch beim kreisdürener Landrat
Von Redaktion [15.04.2008, 15.19 Uhr]

Dezernent Peter Kaptain und Landrat Spelthahn (v.r.) begrüßten mit Oberstleutnant d.R. Thomas Roßbroich (Mitte) den Leiter des Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr; begleitet wurde er von Major d.R. Dr. Laurien (l.) und Major d.R. Philipps.

Dezernent Peter Kaptain und Landrat Spelthahn (v.r.) begrüßten mit Oberstleutnant d.R. Thomas Roßbroich (Mitte) den Leiter des Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr; begleitet wurde er von Major d.R. Dr. Laurien (l.) und Major d.R. Philipps.

Thomas Roßbroich, Oberstleutnant der Reserve, stattete dem Landrat seinen offiziellen Antrittsbesuch als Leiter des Kreisverbindungskommandos Düren ab. Im Kreishaus wurde der 46-jährige Dürener von Wolfgang Spelthahn und Dezernent Peter Kaptain empfangen. Kaptain leitet den Krisenstab des Kreises Düren, der immer dann zusammentritt, wenn Großschadenslagen es erforderlich machen.

In diesem Krisenstab hat nun auch Oberstleutnant d.R. Thomas Roßbroich seinen Platz. Der Reservist stellt mit seinem Kommando die Verbindung zur Bundeswehr her, sollte ein außergewöhnliches Schadensereignis es erforderlich machen, die Ressourcen der Bundeswehr abzurufen, sei es Personal oder Material. Bislang fungierten Berufssoldaten als militärisch-zivile Bindeglieder, nun ist es die Aufgabe von speziell ausgewählten Angehörigen der Reserve, das Potenzial der Bundeswehr bei der Bewältigung von Großschadenslagen zu koordinieren.

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Beispiele für militärisch-zivile Zusammenarbeit in jüngerer Vergangenheit sind die Mithilfe bei der Bekämpfung des Vogelgrippe-Erregers auf Rügen oder die Unterstützungsleistungen beim Sturm Kyrill. Doch auch bei Großveranstaltungen wird auf die Ressourcen der Bundeswehr zurückgegriffen: etwa beim Weltjugendtag mit Papstmesse auf dem Marienfeld oder der Fußball-WM 2006.

Begleitet wurde Thomas Roßbroich bei seinem Antrittsbesuch im Kreishaus von Major d.R. Dr. Uwe Laurien und Major d.R. Heinz Philipps.


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