Startschuss für verbesserte Kommunikation

Feuerwehr im Kreis Düren funkt digital
Von Redaktion [05.04.2008, 08.49 Uhr]

Bald haben die analogen Sprechfunkgeräte bei den Rettungskräften im Kreis Düren ausgedient.

Bald haben die analogen Sprechfunkgeräte bei den Rettungskräften im Kreis Düren ausgedient.

Bis zum Jahr 2011 wird in Deutschland ein einheitliches Digitalfunknetz für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben aufgebaut. Dann werden mehrere Hundert separat betriebene analoge Netze durch ein einziges ersetzt. Dadurch wird die Kommunikation deutlich effizienter und sicherer. Welche Vorteile sich daraus für die Praxis ergeben, erläuterten Vertreter der Arbeitsgemeinschaft für den Digitalfunk des Innenministeriums in der Rettungsleitstelle des Kreises Düren. Der für das Rettungswesen im Kreishaus verantwortliche Dezernent Peter Kaptain hatte zu dieser Infoveranstaltung alle Wehrleiter der Feuerwehren aus dem Kreis Dü-ren, Vertreter der Polizei Düren sowie der Bauämter der Städte Düren und Jülich sowie des Kreises Düren eingeladen.

Den Startschuss für die Installation der notwendigen Verstärkeranlagen im Kreisgebiet gaben Polizeidirektor Außem vom Innenministerium und Baudirektor Clingen vom Bau- und Liegen-schaftsbetrieb Digitalfunk. Nun wird ein gutes Dutzend Verstärkeranlagen im Kreisgebiet auf-gestellt. Laut Plan sollen alle technischen Anlagen für die Grundversorgung bis Ende 2008 stehen. Ansprechpartner des Kreises Düren ist dabei Hermann Josef Cremer, der Leiter des Feuerschutztechnischen Zentrums (FTZ); er wird beim Aufbau des Digitalfunknetzes beratend mit dabei sein. Ein Testbetrieb ist bis April 2009 vorgesehen, der Echtbetrieb soll dann im Mai 2009 starten

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Eine Menge Arbeit kommt damit auch auf die Angehörigen der Feuerwehren und des Ret-tungsdienstes in Sachen Ausbildung an der Endgerätetechnik, in Taktik und Betrieb zu. So stehen 2008 und 2009 zahlreiche Infoveranstaltungen am Institut der Feuerwehr in Münster sowie im Schulungszentrum des FTZ in Stockheim auf dem Programm.

Doch dieser Einsatz wird sich lohnen, denn das einheitliche Digitalfunknetz bietet viele neue Möglichkeiten zur Optimierung von Einsätzen. Das beginnt damit, dass die Sprachqualität von Handygüte ist. Endgeräte können bundesweit angerufen werden, Rettungswagenbesatzun-gen schon beim Patienten direkten Kontakt zur Rettungsleitstelle aufnehmen. Der digitale Funkverkehr ist verschlüsselt und abhörsicher. Die Kapazitäten erlauben es, den Funkbetrieb bei Großeinsatzstellen wesentlich effizienter und besser zu organisieren. Hilfreich ist zudem die Möglichkeit, Daten aller Art zu übertragen.


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