Erfolg für Anni Kroll

Kräftiger Beifall für Niederzierer Heimatdichterin
Von Redaktion [20.03.2008, 10.12 Uhr]

Die Theatergruppe 95 aus Niederzier brachte auf Einladung des Kreises Düren Gedichte und zwei Theaterstücke aus der Feder Anni Kroll (3.v.r.) auf die Bühne. Käthe Rolfink (2.v.r.) dankte allen Mitwirkenden für den kurzweiligen Nachmittag.

Die Theatergruppe 95 aus Niederzier brachte auf Einladung des Kreises Düren Gedichte und zwei Theaterstücke aus der Feder Anni Kroll (3.v.r.) auf die Bühne. Käthe Rolfink (2.v.r.) dankte allen Mitwirkenden für den kurzweiligen Nachmittag.

„Lev Löckche va Düre on Drömeröm“ – rund 200 an der Zahl - begrüßte Horst Werres von der Theatergruppe 95 in der Aula des Nelly-Pütz-Berufskollegs. Sie alle waren gespannt auf den Mundartnachmittag zu Ehren von Anni Kroll, zu dem der Kreis Düren eingeladen hatte. Unter ihnen war die Autorin der Stücke „Qualm en de Stuff“ und „De Beldebütze“, die das Niederzierer Volkstheater mit viel Engagement auf die Bühne brachte.

Doch bevor sich der Vorhang hob für Oma Dröcksche und Opa Döres, stimmte das Ensemble seine Gäste ein. Neun Gedichte und Verzällschere aus der Feder der Heimatdichterin trugen die Laienschauspieler vor, zum Akklimatisieren der Ohren gewissermaßen. „Wenn os Motte net wör“, „Sechs Pute“ oder „Wenn Kermes wor em Dörp“ zeigt, woher die 1919 in Drove geborene Autorin ihre Stoffe bezieht: Aus der nächsten Nähe zu einer Zeit, in der „Globalisierung“ ein unverständliches Fremdwort gewesen wäre.

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Dass Anni Kroll für ihr schriftstellerisches Wirken mit dem Rheinlandtaler ausgezeichnet wurde, ist kein Zufall. Denn sie würzt ihre Geschichten mit reichlich Humor, vom Publikum mit mancher Lachsalve quittiert. So werden ihre Stücke zur sympathischen Werbung für „os Plattdütsch“.

Als Käthe Rolfink, Vorsitzende des Kreis-Kulturausschusses, sich nach der gelungenen Aufführung bei der Autorin Anni Kroll sowie der Regisseurin Margarete Werres und ihrem Team für den kurzweiligen Nachmittag bedankte, schloss sich das Publikum ihr mit kräftigem Applaus an. Sichtlich gerührt nahm Anni Kroll Beifall, Blumen sowie den Dank der Theatergruppe entgegen. Gemeinsam brachte man der Heimat dann ein Ständchen dar, als die Niederzierer Truppe kräftig "Do wo dä Ellbach flüüss ..." anstimmte.


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