Von der Kaiserstadt in die Kreisstadt

Kreishaus ist Anlaufstelle für Schwerbehinderte
Von Redaktion [25.02.2008, 09.21 Uhr]

Sind sie komplett, ist das Team, das seit dem Jahresbeginn im Kreishaus Düren Anträge nach dem Schwerbehindertengesetz bearbeitet, elf Mitarbeiter stark.

Sind sie komplett, ist das Team, das seit dem Jahresbeginn im Kreishaus Düren Anträge nach dem Schwerbehindertengesetz bearbeitet, elf Mitarbeiter stark.

Herbert Dreuw und seine zehn Kollegen haben ihre Finger ordentlich fliegen lassen, um den Berg von Schwerbehinderten-Anträgen abzutragen, der sich während ihres Umzugs von Aachen nach Düren aufgetürmt hatte. Rund drei Wochen „Produktionsstopp“ galt es an neuer Wirkungsstätte im Kreishaus Düren aufzuholen. „Ich bin überrascht, wie schnell wir die Zwangspause wettgemacht haben“, berichtete Gruppenleiter Dreuw Landrat Wolfgang Spelthahn, als der seine neuen Mitarbeiter jetzt im Haus C der Kreisverwaltung begrüßte.

Die pendeln nun täglich von West nach Ost und ersparen den Bürgern aus dem Kreis Düren damit eigene Fahrten in die Kaiserstadt. Ganz so, wie es das Land NRW beabsichtigt hatte, als es die Aufgaben aus dem Schwerbehindertengesetz mit dem Jahreswechsel an die Kreise übertrug.

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Das Pensum, das Herbert Dreuw und seine Kollegen bewältigen, ist immens. Täglich wird eine große Kiste Post auf die dritte Etage von Haus C der Kreisverwaltung geliefert. "Im Januar haben uns rund 1000 Erst- und Änderungsanträge erreicht", hieß es, als der Landrat die neuen Mitarbeiter von Sozialamtsleiter Franz Becker im Kreishaus willkommen hieß. "Die Bürger sind mit Ihrer Arbeit sehr zufrieden", konnte Landrat Wolfgang Spelthahn dem Team schon ein erstes Echo aus der Bevölkerung auf den Umzug vermitteln. Die Ex-Aachener selbst, so erfuhr er, fühlen sich beim Kreis Düren gut aufgehoben.

Telefonisch ist das Team unter 02421/22-1380 zu erreichen, Ansprechpartnerin ist Inge Halterbeck.


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