LVR geht mit vier Schulen in die Landeswettbewerb

Dürener Sehbehinderten soll Kompetenzzentrum werden
Von Redaktion [06.02.2008, 13.44 Uhr]

Mit vier seiner 40 Rheinischen Förderschulen bewirbt sich der Landschaftsverband Rheinland (LVR) nun für die Teilnahme an einem Pilotprojekt der Landesregierung. Das haben die rheinischen Politikerinnen und Politiker des LVR-Schulausschusses in ihrer jüngsten Sitzung entschieden.

Ziel ist der Ausbau der Schulen zu Kompetenzzentren, in denen Kinder mit Handicap noch besser als zuvor gefördert werden können, um sie möglichst wohnortnah und integrativ in allgemeinen Schulen zu unterrichten. Erreicht werden soll dies durch die Bündelung pädagogischer Förderungen und die Vernetzung weiterer Unterstützungsangebote wie etwa schulpsychologischer Beratungsstellen, Familien- und Erziehungsberatungen mit dem Kompetenzzentrum.

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"Gerade für Kinder mit Handicap ist es wichtig, dass sie umfassende Unterstützung erhalten. Nur wenn sich die Leistungen unterschiedlicher Hilfen ergänzen, können unsere Schülerinnen und Schüler gezielt und auch nachhaltig gefördert werden", so LVR-Schuldezernent Michael Mertens. Für die dreijährige Pilotphase, die das Land Nordrhein-Westfalen zum Schuljahr 2008 / 2009 startet, und an der insgesamt 20 Schulen teilnehmen können, bewirbt sich der LVR mit seiner Rheinischen Förderschule in Oberhausen, Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung, seiner Rheinischen Förderschule in Krefeld für Hören und Kommunikation und seinen Rheinischen Förderschulen, Förderschwerpunkt Sehen, in Düren und Duisburg.


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