Aus dem Polizeibericht

Vom Hundehalter, glücklichem Fahrschüler, Schmuckdieben und Ohnmacht
Von Redaktion [27.11.2007, 17.32 Uhr]

Recht ungewöhnliche Fälle hat derzeit die Polizei im Kreis Düren zu bearbeiten: Am Sonntagabend flüchtete laut Polizeibericht ein Hundehalter, der einen Unfall verursacht hatte. Einen Unfall verursachte auch ein Senior in Huchem-Stammeln, der am Steuer ohnmächtig wurde. Einen glimpflich verlaufenen "Zusammenstoß" eines Schülers mit einem Bus meldet die Polizei aus Niederzier. Außerdem griffen Diebe in Linnich in die Auslage.

Die Polizei fahndet nach einem dunkel gekleideten Hundehalter, der sich am Sonntagabend nach einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 109 in der Nähe der Ortschaft Dürboslar vom Unfallort entfernte, ohne die Feststellung seiner Personalien zu ermöglichen.

In Richtung Dürboslar wollte ein 34 Jahre alter Aldenhovener am Sonntagabend mit seinem Wagen fahren, als ihm unmittelbar vor dem Ortseingang gegen 19.45 Uhr ein dunkel gekleideter Fußgänger am rechten Fahrbahnrand stand. Wegen dessen frei laufenden Hundes war der Autofahrer gezwungen, nach links auseichen musste. Hierdurch schleuderte das Auto auf der regennassen Fahrbahn gegen einen Leitpfosten und zwei Verkehrszeichen. Danach kam es an einer Grundstücksmauer und einem Zaun zum Stillstand. Der Hundehalter verließ den Unfallort, ohne seine Personalien zu hinterlassen. Nach ihm fahndet die Polizei.

Schwer verletzt wurde der 34-jährige Aldenhovener bei diesem Manöver. Mit einem Rettungswagen kam er zur stationären Behandlung ins Krankenhaus. Sein total beschädigtes Kraftfahrzeug musste von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Der Gesamtsachschaden wird auf etwa 17.000 Euro geschätzt. Das aus dem Fahrzeug ausgelaufene Öl wurde durch die Feuerwehr Aldenhoven gebunden und abgestreut.

Sachdienliche Hinweise zu dem Mann und dessen Hund, wozu keine weitere Beschreibung vorliegt, werden an die Einsatzleitstelle der Polizei in Düren unter der Telefonnummer 02421/949-2425 erbeten.

Ebenfalls davon machten sich mehrere bisher noch nicht bekannte Männer, die am Samstagabend einen Einbruch in ein Juweliergeschäft in Linnicher verübten. Sie flüchteten anschließend mit einem roten Fahrzeug mit HS-Kennzeichen. Es handelt sich vermutlich um einen Pkw Ford Escort.

Eine Zeugin berichtete den alarmierten Polizeibeamten, dass sie gegen 20.40 Uhr einen lauten Knall gehört habe. Als sie danach aus dem Fenster schaute, seien ihr zwei Männer aufgefallen, die offenbar den Glaseinsatz zur Eingangstür des ihr gegenüber liegenden Geschäftes eingeschlagen hatten und aus den Schaufensterauslagen Schmuckstücke einsammelten. Daraufhin habe sie die Polizei informiert.

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Weitere Zeugen waren ebenfalls auf die Straftat aufmerksam geworden und hatten mitbekommen, wie einer der Täter in Richtung der Straße "Altwyk" davon lief. Der zweite Unbekannte lief zunächst in Richtung eines in der Nähe wartenden verdächtigen Autos, in dem ein Dritter am Steuer saß. Der Wagen entfernte sich anschließend auch in die bereits angegebene Fluchtrichtung.

Nähere Details zu den entwendeten Gegenständen und zu der Schadenshöhe lagen zum Zeitpunkt der Anzeigenerstattung noch nicht vor. Die Angaben der bisher bekannt gewordenen Zeugen werden derzeit usgewertet.

Wer weitere sachdienliche Hinweise zu den Tatverdächtigen machen kann, wird daher dringend gebeten, sich an die Einsatzleitstelle der Polizei unter Telefon 0 24 21/949-2425 zu wenden.

Die Schadenshöhe eines Unfalls in Huchem-Stammeln ist dagegen bekannt: 6500 Euro Schaden entstand, als bei einem Unfall am Montagnachmittag ein 71-jähriger Autofahrer schwer Verletzungen wurde

Der Senior war auf der der Bahnhofstraße in Rrichtung B 56 unterwegs, als ihm plötzlich nach eigener Angabe die Sinne schwanden. Dabei kam sein Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab. Es überrollte eine durch Bordsteine eingefasste Bepflanzung und prallte danach mit der Fahrzeugfront gegen das Heck des dort abgestellten Autos eines 62-jährigen Niederzierers.

Der Verunglückte musste von Zeugen aus dem Fahrzeug geborgen und erst versorgt werden. Ein Rettungswagen brachte den Mann ins Krankenhaus.

Glück im Unglück hatte am Montagmorgen ein Achtjähriger in Niederzier. Weil der 36 Jahre alter Omnibusfahrer nur sehr langsam fuhr, verletzte sich der Junge nach bisherigem Kenntnisstand nur leicht, als er ins Stolpern geriet und gegen den Bus prallte. Nach Schulschluss ging der Junge mit zwei Kindern über den Gehweg entlang der Weihbergstraße in Richtung Kölnstraße, als er auf die Fahrbahn fiel. Dabei prallte er mit dem Körper gegen den gerade vorbei fahrenden Bus, der von dem 36-Jährigen aus Düren in gleicher Richtung gesteuert wurde.

Der Fahrer des Busses konnte trotz einer Vollbremsung den Zusammenstoß mit dem Junge nicht mehr vermeiden. Sein gefahrenes Tempo konnte anhand der Tachoscheibe mit 20 km/h ausgewiesen werden.


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