Um Himmels Willen, Ikarus!

Dürener Theater mit poetischer Vater-Sohn Geschichte
Von Redaktion [23.11.2007, 07.43 Uhr]

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Eine poetische Vater-Sohn Geschichte, die mit einfachen Mitteln inmitten der Zu-schauer spielt und den alten Mythos lebendig werden lässt zeigt das Theater Mara-bu aus Bonn in Düren. „Um Himmels Willen, Ikarus!“ heißt es am Mittwoch, 28. No-vember, ab 15 Uhr. Die Vorstellung ist ausverkauft.

360° Kindertheater – so setzt das Bonner Theater Marabu das Stück „Um Himmels Willen, Ikarus!“ im Haus der Stadt in Szene. Ikarus und sein Vater Dädalus befinden sich im Labyrinth und die Zuschauer sitzen mittendrin, während die beiden versu-chen, einen Ausweg zu finden.

Ikarus hat viele Fragen an seinen Vater: Wer hat uns hier eingesperrt und warum? Warum hast du das Labyrinth gebaut? Werden wir je wieder eine Zuhause haben? Vater und Sohn irren umher, verlieren sich und finden sich wieder. Schließlich bringt Ikarus seinen Vater auf eine Idee und beide erleben einen Moment der Freiheit und des Glücks.

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Theater Marabu spielt das preisgekrönte Stück "Um Himmels Willen, Ikarus!"

Theater Marabu spielt das preisgekrönte Stück "Um Himmels Willen, Ikarus!"

Ausgezeichnet ist das Stück außerdem: Es erhielt unter anderem den Theaterzwang-Preis 2006, wurde ausgewählt für Spielarten 2006 und zum 22. Kinder- und Jugend-theatertreffen eingeladen.

„Um Himmels Willen, Ikarus!“ ist kraftvolles, leidenschaftliches Theater, voller Spiel-freude und Intensität. In einer wunderbaren Beschränkung auf die Präsenz der Ak-teure, auf wenige Requisiten und eine pointiert eingesetzte Musik vermag das Stück die Phantasie seiner Zuschauer wachzurufen. Die kreisförmige Anordnung der Zu-schauerreihen genügt, ein Labyrinth zu imaginieren, allein mit Hühnerfedern und ei-nem Schwirrholz gelingt der Flug über das Meer. Wie nebenbei entsteht auch ein amüsantes Lehrstück über Theaterkonventionen.

Das Theater Marabu holt seine jungen Zuschauer mit auf die Spielfläche, geht das Risiko ein, ihnen die ferne, mythische Geschichte von Ikarus und Dädalus - voller Fragen, Gefühle, Werte - zu erzählen und hat dabei genau beobachtet, spielt so prä-zise, dass diese Geschichte zwischen den Zuschauer, als Teil ihrer Welt, lebendig wird und zutiefst berührt. (Aus der Begründung der Preisjury Theaterzwang 2006)


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