Spenden für Kriegsgräberpflege und Jugendarbeit des VdK

Startschuss für die Haus- und Straßensammlung im Kreis Düren
Von Redaktion [29.10.2007, 15.00 Uhr]

Landrat Wolfgang Spelthahn (3.v.r.) und Oberst Michael Kuhn (Mitte) gaben jetzt den Startschuss für Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfür-sorge e.V im Kreis Düren.

Landrat Wolfgang Spelthahn (3.v.r.) und Oberst Michael Kuhn (Mitte) gaben jetzt den Startschuss für Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfür-sorge e.V im Kreis Düren.

Landrat Wolfgang Spelthahn und Oberst Michael Kuhn, Kommodore des JaBo-Geschwaders 31 Boelcke aus Nörvenich, gaben den Startschuss zur Haus- und Straßen-sammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Kreis Düren. Mit ihren Büchsen bitten die Sammler vom 4. bis 23. November um Spenden, mit denen die Kriegs-gräberpflege in 45 Ländern und Jugendarbeit bestritten wird.

Neben Angehörigen der Bundeswehr sammeln in den Städten und Gemeinden oftmals freiwillige Feuerwehrleute, Schützenbruderschaften, Schulen und eine Vielzahl von Verei-nen für die zahlreichen und wichtigen Aufgaben des Volksbundes.

Der Volksbund benötigt die Spendeneinnahmen der Haus- und Straßensammlung für die Pflege von zwei Millionen Kriegsgräbern auf 827 Kriegsgräberfriedhöfen in 45 Ländern Europas und in Nordafrika sowie zum Bau neuer Sammelgrabanlagen in Weißrussland. Die vom Volksbund unterhaltenen Kriegsgräberstätten dienen dem Gedenken an die Kriegstoten, als Mahnung für die Lebenden und als ständige Aufforderung zu Frieden, Versöhnung und Völkerverständigung.

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Die Schwerpunkte der Volksbund-Arbeit 2007/2008 liegen in der Einweihung der Solda-tenfriedhöfe in Sebesh in der russischen Föderation sowie in Riga-Bebe Ogre (Lettland). Rund sieben Millionen Euro sollten durch die Sammler zusammenkommen, wenn der Volksbund seine Aufgaben in bewährter Form erfüllen will. Der Gesamtbedarf beläuft sich auf ca. 39 Millionen Euro. Die Jugendarbeit ist ein weiterer wichtiger Bestandteil der Arbeit des Volksbundes. 2007 haben über 12.000 Teilnehmer in Workcamps und Jugendbil-dungsstätten die Friedensarbeit unterstützt.

Erstmals werden Reservisten der Bundeswehr an Allerheiligen auch auf dem Friedhof Dü-ren Spenden sammeln. Oberstleutnant der Reserve Thomas Roßbroich und Oberboots-mann Armin Viehöver konnten Kameraden der Reservistenkameradschaften im Kreis Dü-ren für die Idee der Friedhofssammlung gewinnen, so dass vor und nach der Gedenkfeier Soldaten in Uniform für die Arbeit des Volksbundes sammeln werden.


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