Schülerportal
Ruem-dueren.de öffnet Tür zur Berufswelt
Von Redaktion [21.10.2007, 22.09 Uhr]
Schüler aus dem Kreis Düren sollten nicht nur googlen, sondern hin und wieder auch mal ruemen. Und zwar, wenn es um ihre beruflich Zukunft geht. Unter der Internetadresse www.ruem-dueren.de gibt es seit dieser Woche ein maßgeschneidertes Informations- und regionales Kontaktangebot für alle Berufseinsteiger.
![]() Unter www.ruem-dueren.de haben der Kreis Düren und seine RÜM-Projektpartner alle Informationen gebündelt, die jungen Menschen den Übergang von der Schule in die Berufswelt erleichtern. |
Doch nicht nur für Jugendliche und junge Erwachsene lohnt sich der Klick auf die Seiten, die im Rahmen des Projektes „Regionales Übergangsmanagement Schule-Beruf“, kurz RÜM, erstellt wurden. Bei ihrer Arbeit haben die drei Projektpartner – das Schulamt für den Kreis Düren, die Perspektive GmbH und das Sozialwerk Dürener Christen – die Informationen zu dem wichtigen Thema auch aus der Sicht der Schulen, der Eltern und der Arbeitgeber aufbereitet - adressatengerechte Sprache eingeschlossen.
Statt Zeit in den Weiten des Internets zu verplempern, können die genannten Zielgruppen sich auf die RÜM-Seiten konzentrieren. Ob regionale Praktikums-, Stellen- oder Lehrstellenbörsen, ob eine Liste mit allen Ausbildungsberufen und Bildungsgängen, ob Berufs-wahlpass oder ganz allgemein „Schule zu Ende und was dann ...“: Zu allen Fragen gibt es Antworten oder die Kontaktadresse der entsprechenden Fachleute im Kreis Düren oder in der Region. Ungeprüft wurde kein Link und vor allem kein Download-Angebot eingestellt. So sind die Nutzer vor Beutelschneidern geschützt. Letztlich, so Kreisdirektor Georg Beyß, „wurde das Rad nicht neu erfunden, sondern die bereits vorhandenen Angebote miteinander vernetzt. Das ist hervorragend, denn nun kann jeder auf Anhieb die für ihn wichtigen Informationen und richtigen Ansprechpartner finden.“
Das RÜM-Projekt im Kreis Düren ist eines von 24 landesweit. Es läuft zum Jahresende nach 18-monatiger Dauer aus. Insgesamt 750.000 Euro flossen aus dem Sozialfonds der EU, der Landes- und der Kreiskasse, um einem bundesweit unguten Trend nachhaltig entgegenzuwirken: dem, dass immer mehr Schulabgänger Probleme haben, in der Arbeitswelt Fuß zu fassen – mit allen negativen Folgen für die Betroffenen und die Gesellschaft.
Die Internetplattform ist nur ein Teil der Arbeit, die Simone Weißhoff, Andrea Müller und Marcus Farwick im RÜM-Büro geleistet haben. Mit Unterstützung der drei genannten Projektpartner wurden 22 Schulen im Kreis Düren – zumeist Förder- und Hauptschulen – für das Thema Übergang in die Berufswelt sensibilisiert. Schulamtsdirektor Josef Lemoine: zuständig für die Steuerung und Koordinierung des Projekts: „Die Berufswahl sollte den Schülern möglichst früh nahegebracht, nicht erst in den Klassen 8 und 9“. Er empfiehlt den Aufbau eines Berufwahlkonzepts schon ab Klasse 5.
Das sieht auch Günter Kirschbaum, Geschäftsführer des Sozialwerkes Dürener Christen, so. „Jetzt steuern wir um. Während der Schulzeit muss man den Blick für die Berufswahl schärfen, Hilfestellungen geben, Vorsorge betreiben.“
Im Rahmen des RÜM-Projektes ist das geschehen. Es läuft zwar bald aus, doch es wirkt weiter. Es wurden viele Kontakte zwischen Schulen und den Akteuren der Arbeitswelt hergestellt, Strukturen geschaffen. „In den Schulen hat sich viel getan“, weiß Lemoine. Und auch www.ruem-dueren.de wird weiter gepflegt. Felicitas Kugland von der Firma Netcom-pile hat den Internetauftritt so gestaltet, dass die beständige Pflege der Seiten ein Leichtes ist.
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