Günstige konjunkturelle Entwicklung

Düren: Deutliche Entspannung auf regionalen Ausbildungsmarkt
Von Redaktion [15.10.2007, 08.39 Uhr]

Die Zahl der gemeldeten Bewerber für Ausbildungsplätze ist im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent auf 1938 Jugendliche gesunken. Deutlich verbessert hat sich die Relation der Bewerber zu den Lehrstellen. Es sind nur noch 90 unversorgte Bewerber zu Berichtsjahresende, darunter 35 so genannte Altbewerber. Das meldet die Agentur für Arbeit aus Düren.

Die Situation auf dem regionalen Ausbildungsmarkt hat sich im abgelaufenen Berichtsjahr 2006/2007 gegenüber dem Vorjahr erheblich entspannt. „Angebot und Nachfrage haben sich wieder angenähert“, so Rolf Sackers, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Düren. Im Vergleich mit dem Vorjahr ist der Anteil der nicht versorgten Jugendlichen an allen Bewerbern von gut 9 Prozent auf jetzt knapp 5 Prozent gesunken.

Trotz der sehr erfreulichen Tendenz ist ein Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Ausbildungsmarkt noch nicht ganz erreicht worden. Rein rechnerisch kamen im Berichtsjahr auf 100 gemeldete Bewerber 83 gemeldete Ausbildungsstellen. Vor einem Jahr ergab sich eine Relation von 100 Bewerbern zu 67 Ausbildungsstellen.

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Bei der Agentur für Arbeit Düren haben sich von Oktober 2006 bis September 2007 insgesamt 1938 Jugendliche gemeldet und um Unterstützung bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle gebeten – knapp 13 Prozent Bewerber weniger als vor einem Jahr. Im Jahresverlauf haben die Vermittlungs- und Beratungsfachkräfte der Agentur für Arbeit Düren 1614 Berufsausbildungsstellen akquiriert, 120 (8 Prozent) Stellen mehr als im Jahr zuvor.

Ende September suchten 90 Jugendliche noch nach einem Ausbildungsplatz, darunter 35 so genannte Altbewerber aus den Schulentlassjahren 2006 und früher. Ihnen standen noch 27 gemeldete Ausbildungsstellen gegenüber. Weiterhin bleibt die Agentur für Arbeit beim Appell an die Jugendlichen, auch über Alternativen zum „Traumberuf“ nachzudenken

In einigen Berufsgruppen wie den Technischen Berufen (75 Stellen/47 Bewerber), Elektrikern (167 Stellen/107 Bewerber) und Metallberufen (295 Stellen/248 Bewerber) ist das Ausbildungsangebot höher als die Zahl der Bewerber. Umgekehrt reicht das gemeldete Stellenangebot zum Beispiel im Bereich der Waren- und Dienstleistungskaufleute (258 Stellenangote/466 Bewerber), Gesundheits- und Sozialberufe (85 Stellen/171 Bewerber) sowie Bau- und Baunebenberufe (125 Stellen/161 Bewerber) nicht an die Zahl der gemeldeten Bewerber heran.


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