Entscheidung im Jugendhilfeausschuss am 11. Oktober

Dürens Kindergärten bald „Häuser der kleinen Forscher“?
Von Redaktion [10.10.2007, 11.56 Uhr]

Naturwissenschaften und Technik für Kinder in Einrichtungen erlebbar zu machen ist das Ziel der Initiative „Haus der kleinen Forscher“. Sie basiert auf der Idee der Helmholtz-Gemeinschaft, Mc Kinsey & Company, der Siemens AG sowie der Dietmar Hopp Stiftung. Nach dem Wunsch von Dürens MdB Thomas Rachel wird sie in Düren in Kürze in den Kindergärten starten.

„Als ich von der Initiative „Haus der kleinen Forscher“ gehört habe, dachte ich sofort, dass dies ein tolles Angebot für Düren sein könnte“, so der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung Thomas Rachel MdB (CDU). Thomas Rachel informierte den Vorsitzenden des Dürener Jugendhilfeaus-schusses Thomas Floßdorf. Der Jugendhilfeausschuss wird in seiner Sitzung am Donnerstag, 11. Oktober, über den Antrag städtische Kindertageseinrichtungen zu „Häusern der kleinen Forscher“ zu machen, entscheiden.

„Wir fördern damit frühkindliche Bildung und leisten einen Beitrag zur Stärkung des Innovations- und Forschungsstandorts“, so Thomas Floßdorf. Die Erzieherinnen der städtischen Kindertagesstätten, die an dem Projekt mitwirken wollen, erhalten eine pädagogische und naturwissenschaftliche Fortbildung sowie Materialien, die regel-mäßig in der Kindertagesstätte Anwendung finden.

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„Der Elementarbereich des Bildungswesens hat eigene grundlegende Aufgaben. Auf-trag und Chance ist es, allen Kindern möglichst gleiche Entwicklungsmöglichkeiten zu geben“, erläuterte der Bundestagsabgeordnete Thomas Rachel. Für Floßdorf und Rachel steht fest, dass im Sinne der Optimierung kindlicher Lernchancen die Initiati-ve „Haus der kleinen Forscher“ eine tolle Chance bietet, um Kindern die Möglichkeit zu geben, sich durch eigenes Experimentieren in den Kindergärten von Naturwissen-schaft und Technik faszinieren zu lassen.

Thomas Floßdorf: „Dem Netzwerk können auch andere Träger beitreten, es ist nicht auf die städtischen Kindertageseinrichtungen beschränkt. Gut wäre, wenn sich alle Kindertageseinrichtungen in Düren beteiligen würden.“


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