Bislang größte Rettungsübung steht bevor
350 Menschen proben im Kreis Düren den Ernstfall
Von Redaktion [04.09.2007, 14.32 Uhr]
Eine größere Rettungsübung hat im Kreis Düren noch nie stattgefunden: Am Samstag, 8. September, proben bis zu 350 Kräfte von Feuerwehren, des Rettungsdienstes, der Einsatzeinheiten von DRK und MHD, der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk und des DLRG, der Polizei und der Bundeswehr im Gewerbegebiet Rurbenden in Huchem-Stammeln gemeinsam den Ernstfall.
Angenommen wird ein Feuer auf dem Betriebsgelände der Firma Hamacher Transporte an der Neuen Straße, das sich zum Großbrand ausweitet. Da es sich um ein Großscha-densereignis handelt, werden die Kräfte vor Ort im Laufe der Übung durch den administra-tiv tätigen Krisenstab sowie die Leitstelle des Kreises Düren unterstützt.
Übungsziel ist die Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen, Behörden, Ämter und Einheiten. Dazu gehört auch die Kommunikation untereinander sowie die zwischen der technischen Einsatzleitung vor Ort, der Leitstelle und dem Krisenstab im Feuerschutztechnischen Zentrum des Kreises Düren in Kreuzau-Stockheim.
Die zuständigen Dezernate des Innenministeriums NRW und der Bezirksregierung Köln und weitere Beobachter von Hilfsorganisationen, Gemeindeverwaltungen und Fachfirmen sind eingeladen, sich ein Bild von der Leitungsfähigkeit der Einsatzkräfte im Kreis Düren bei der Abwehr von Großschadensereignissen zu machen. Der Ernstfall wird zwischen 9 und 16 Uhr geprobt.
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