Schüler sensibilisieren

Düren: Ausstellung zu jugendlichen KZ-Häftlinge
Von Redaktion [30.08.2007, 09.43 Uhr]

Aufgrund politischer, religiöser, rassischer und sozialer Verfolgung wurden Mädchen in Uckermark und Jungen in Moringen als so genannte "Gemeinschaftsfremde" inhaftiert. Im Alter von 10 bis 25 Jahren waren dabei nahezu 3000 Kinder und Jugendliche aus ihren Lebenszusammenhängen gerissen, dem SS-Terror, der kriminalbiologischen Selektion und Zwangsarbeit ausgesetzt worden.

Die Wanderausstellung "Wir hatten noch gar nicht angefangen zu leben" thematisiert in den Bereichen "Jugend im Nationalsozialismus", "Einrichtung und Scheinlegitimierung", "Der Weg ins Jugend-KZ", "Der Lageralltag" und " 1945 bis heute - Jahrzehnte der Missachtung und des Verdrängens" das Erleben und Leiden der jugendlichen Inhaftierten.

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Die Wanderausstellung "Wir hatten noch gar nicht angefangen zu leben" umfasst 29 Tafeln, die das Erleben und Leiden von Mädchen und Jungen in deutschen Jugend-Konzentrationslagern während der Nazi-Zeit durch Fotos, Dokumente und Texte nachzeichnet. Martin Guse hat das Ausstellungskonzept entwickelt

Der Kreis Düren zeigt die Ausstellung vom 4. bis 21. September während der Öffnungszeiten der Kreisverwaltung im Kreishaus. Am 12. und 21. September finden jeweils ab 9 Uhr Führungen für angemeldete Schulklassen und Gespräche mit einer Zeitzeugin statt. Im Verlaufe der Ausstellung haben weitere Schulklassen die Möglichkeit, durch die Ausstellung geführt zu werden.


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