Minister Wittke betont Identifikationskraft des Indemanns

Spatenstich zum großen Indemann
Von Redaktion [11.08.2007, 10.01 Uhr]

(v.l.n.r.): Landrat Wolfgang Spelthahn, Josef Wirtz (MdL), Minister Oliver Wittke, Ortsvorsteher Rudi Görke, Bürgermeister Ulrich Schuster und indeland Geschäftsführer Hans-Martin-Steins. (Foto: Kreis Düren)

(v.l.n.r.): Landrat Wolfgang Spelthahn, Josef Wirtz (MdL), Minister Oliver Wittke, Ortsvorsteher Rudi Görke, Bürgermeister Ulrich Schuster und indeland Geschäftsführer Hans-Martin-Steins. (Foto: Kreis Düren)

Für den Geist und die Sinne ist das neue Wahrzeichen des indelands: der Indemann, ein Projekt der EuRegionale 2008 nach einem Entwurf der Maurer United Architects, Maastricht. „Das ist nicht irgendeine Baumaßnahme hier im indeland sondern ein spektakuläres Projekt im Rahmen der EuRegionale 2008 mit Symbolkraft für die ganze Region.“ Das betonte Landesbauminster Oliver Wittke zum Spatenstich vor rund 100 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf der Goltsteinkuppe in Inden.

Bürgermeister der Gemeinde Inden, Ulrich Schuster verkündete den Stolz der Gemeinde, dem 45 Meter hohen Indemann, eine Heimat geben zu können: „Es war uns besonders wichtig, die Bevölkerung bei der Projektentwicklung zu beteiligen. Das zeigt unser aller Willen, sich frühzeitig mit dem Wandel vor unseren Füßen in der Braunkohlegrube auseinanderzusetzen. Wir wollen diese Region in die Zukunft führen.“ Landrat Wolfgang Spelthahn betonte: „Mit dem großen Indemann erhält diese Arbeit ihr Symbol für die Bevölkerung. Er wird gut sichtbar sein, ist aus einem innovativen Stahlgewebe der Dürener Firma GKD Gebrüder Kufferath AG gefertigt und wird auch in der Nacht gut sichtbar sein.“

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Denn Deutschlandweit einzigartig ist sein Leuchten in der Nacht. Das in das Stahlgewebe eingearbeitete Illumesh sorgt für farbenfrohe nach Lust und Laune veränderbare Illuminierung. Aus korrosionsbeständigem Stahlgewebe, mit Fahrstuhl und Treppen, erhebt sich der Indemann außerdem weit sichtbare 45 Meter über der 40 Meter hohen Goltsteinkuppe. In seinem Bauch finden die Besucher neben einer Erlebnisausstellung rund um das indeland eine moderne Gastronomie. Von der Aussichtsplattform im Kopf haben die Besucher einen fantastischen Rundblick über das indeland mit dem heute noch aktiven Tagebau und erleben den Wandel der Landschaft mit immer wieder neuen Einblicken auf und im Indemann ab 2008 hautnah mit.

Das Projekt „Indemann“, so Minister Wittke, sei außerdem eine Leistungsshow der heimischen Wirtschaft. Ingenieure, Material und Lieferbetriebe zeugten von einer innovativen regionalen Landschaft. „Wir reparieren hier nicht nur die Folgen des Tagebaus, sondern sorgen mit diesem Projekt auch für Arbeit.“


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