2. Auszeichnung mit dem Total E-Quality Prädikat

Kreis Düren ein Vorbild an Chancengleichheit
Von Redaktion [08.06.2007, 14.56 Uhr]

Landrat Wolfgang Spelthahn und Gleichstellungsbeauftragte Elke Ricken-Melchert präsentieren das Total E-Quality Prädikat 2007, das die Kreisverwaltung Düren zum zweiten Mal für ihre vorbildliche Personalpolitik erhalten hat, die auf Chancengleichheit

Landrat Wolfgang Spelthahn und Gleichstellungsbeauftragte Elke Ricken-Melchert präsentieren das Total E-Quality Prädikat 2007, das die Kreisverwaltung Düren zum zweiten Mal für ihre vorbildliche Personalpolitik erhalten hat, die auf Chancengleichheit

Der Kreis Düren ist jetzt nach 2004 zum zweiten Mal mit dem Total E-Quality Prädikat ausgezeichnet worden. Damit würdigte der Verein Total E-Quality Deutschland die Personalpolitik der Kreisverwaltung, die konsequent auf das Erreichen von Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern ausgerichtet ist.

Während einer Feierstunde bei der Fraport AG in Frankfurt/a.M. wurde jetzt 25 Firmen und bescheinigt, eine an Chancengleichheit orientierte Personalpolitik zu betreiben, darunter die Kreisverwaltung Düren. Sie ist bundesweit die einzige Kreisverwaltung unter den 123 Preisträgern seit 1997. "Wir bekommen erneut schwarz auf weiß bescheinigt, dass der Kreis Düren die Gleichstellung von Frau und Mann sehr ernst nimmt und sehr erfolgreich betreibt. Wir leisten auf diesem Gebiet weit mehr, als von öffentlichen Verwaltungen ge-fordert wird", freute sich Landrat Wolfgang Spelthahn, als er die Urkunde gemeinsam mit Elke Ricken-Melchert präsentierte.

Die Gleichstellungsbeauftragte der Kreisverwaltung Düren: "Sogar im Vergleich zu großen Unternehmen und Institutionen, die in der Regel mehr Spielräume haben, setzen wir Meilensteine in unserer Personalpolitik, so dass ich von verschiedenen anderen Preisträgern auf einige unserer Projekte angesprochen worden bin."

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Einen besonderen Schwerpunkt legt der Kreis Düren auf die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Jury würdigte die äußerst flexiblen Arbeitszeitmodelle, die auch Führungskräften zur Verfügung stehen. Zudem gibt es eine Teilzeitbörse, bei der sich Partner mit ergänzenden Arbeitszeitwünschen finden. Die Möglichkeit, von zu Hause aus am Bildschirm zu arbeiten, eröffnet darüber hinaus ebenso familiäre Spielräume wie die "Kreismäuse", ein Betreuungsangebot für Unterdreijährige im Kreishaus.

"Auch in der Weiterbildung und Personalentwicklung überzeugt der Kreis Düren durch viel-fältige und kreative Aktivitäten", begründete Vorstandsvorsitzende Eva Maria Roer die zweite Preisverleihung im Namen der Jury weiterhin. So werden insbesondere Frauen motiviert, sich um höherwertige Stellen zu bewerben, jüngere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem zweijährigen Intensivseminar auf künftige Führungsaufgaben vorbereitet. Ein weiterer Baustein pro Familie: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Elternzeit oder Beurlaubung können einmal im Monat ihre PC-Kenntnisse auffrischen, um auf Ballhöhe zu bleiben.


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