Tag der offenen Tür

Landrat besuchte privates Rehazentrum in Untermaubach
Von Redaktion [10.06.2007, 09.32 Uhr]

Menschen mit neurologisch bedingten Bewegungsstörungen können bei Werner Stüber (l.)  trainieren. Landrat Wolfgang Spelthahn (r.) und Dr. Heinz Kloten, Leiter des Neurologischen Reha-Zentrums im Lendersdorfer Krankenhaus, informierten sich.

Menschen mit neurologisch bedingten Bewegungsstörungen können bei Werner Stüber (l.) trainieren. Landrat Wolfgang Spelthahn (r.) und Dr. Heinz Kloten, Leiter des Neurologischen Reha-Zentrums im Lendersdorfer Krankenhaus, informierten sich.

Landrat Wolfgang Spelthahn nutzte den Tag der offenen Tür, um sich im Informations-, Beratungs- & Sponsoring-Zentrum e.V. (IBSZ) in der Burg Untermaubach über das Enga-gement von Privatleuten zugunsten von Menschen zu informieren, die unter neurologi-schen Bewegungsstörungen leiden. Werner Stüber stellte ihm den Trainingsraum in seiner Wohnung vor, in dem Patienten an ihrer Rehabilitation arbeiten, die von der Parkinson-schen Krankheit, Schlaganfall oder Multiple Sklerose aus ihrem gewohnten Lebensalltag gerissen wurden.

Um den Raum zu finanzieren, ist Stüber seit geraumer Zeit mit einer Velo-Rikscha im Kreis Düren unterwegs, was ihm seine Werbepartner vergüten. "Derartige Trainingszent-ren müsste es an vielen Orten im Kreisgebiet geben, denn Patienten müssen regelmäßig trainieren, um ihre Alltagskompetenz wiederherzustellen", begründete Stüber sein Ideal der kurzen Wege.

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In der Dürener City, so kündigte er an, solle im Sommer ein zweiter Trainingsraum eröffnet werden, den Patienten gegen ein Entgelt nutzen können. Ziel des IBSZ sei es auch, Wohnprojekte für Menschen mit Bewegungseinschränkungen zu verwirklichen.

Landrat Wolfgang Spelthahn zollte den Ehrenamtlichen Respekt, die anderen Hilfe zur Selbsthilfe leisten. "Staatliche Einrichtungen sind notwendig, doch bürgerschaftliche En-gagement wie das Ihre können sie nicht ersetzen. Denn in Gruppen, wie Sie sie bilden, lässt sich gemeinsam vieles leichter ertragen."


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