Zu wenig Betreuungsplätze für die Kleinsten

Dürener SPD wertete Fragebögen aus
Von Redaktion [21.05.2007, 08.25 Uhr]

Unter dem Motto „Beste Bildung für alle“ informierte die Dürener SPD um Liesel Koschorreck (MdL) und Dietmar Nietan in der Fußgänerzone von Düren und Jüich über die aktuelle Bildungs- und Familienpolitik der schwarz-gelben Landesregierung. Dabei beließen es die Sozialdemokraten aber nicht bei der bloßen Information. Mittels Fragebogen wollten sie wissen, wie die Meinung der Menschen an der Rur zu diesen Themen aussieht. „Wir können nur dann die Interessen der Menschen vor Ort vertreten, wenn wir sie kennen“, so Liesel Koschorreck.

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Die Fragebogenaktion ergab unter anderem, dass die Dürener einen eklatanten Mangel an Betreuungsplätzen für unter Dreijährige ausmachen. „Und das hindert viele Frauen daran, ihren Beruf auszuüben“, sagt Nietan. Dieses Manko sei von Männern und Frauen gleichermaßen festgestellt worden. Als Lösung würde hier, wie von der SPD gefordert, ein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz nach dem ersten Lebensjahr gesehen.

Da der Kindergarten bekanntlich enorm zur frühkindlichen Bildung beiträgt, plädiert die SPD für einen gebührenfreien Kindergartenbesuch für alle. Dass die Partei mit dieser Forderung nah an der Basis ist, zeigte die Auswertung der Fragebögen. „Egal, ob Hausfrau, Schneiderin, Ingenieur oder Arbeitsloser“, so Liesel Koschorreck. „Alle halten diese Forderung für wichtig.“

Um einen zusätzlichen Anreiz zu schaffen, sich an der Aktion zu beteiligen, sind Landtagbesuche in Düsseldorf ausgelost worden. Die Gewinner werden informiert.


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