Falscher Alarm führte auf die Fährte

Inden: Elefantenfuß sichergestellt
Von  [06.05.2005, 15.24 Uhr]

Notruf am Dienstag, gegen 23.30 Uhr: Bei der Rettungsleitstelle wird ein medizinischer Notfall in der Straße "Am Wehebach" gemeldet. Mit Rettungswagen und Notarztwagen fahren die Helfer vor, finden aber weder einen Notfall, noch einen Bewohner mit dem angegebenen Namen. Um einen Übermittlungsfehler auszuschließen, lassen die Sanitäter die Rettungsleitstelle bei der übermittelten Telefonnummer anläuten. Keiner hebt ab, aber das Klingeln eines Telefons in einem Nachbarhaus können die Helfer hören. Da man weiterhin von einem Notfall ausging und niemand auf Klingeln und Klopfen die Wohnungstür öffnete, gelang es den Rettungsassistenten durch ein unverschlossenes Fenster in die Wohnungräume der mutmaßlich hilflosen Person zu gelangen. Zeitgleich traf die Polizei ein.

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Den 61-jährige Wohnungsinhaber fanden sie im Schlafzimmer. Der Mann bestritt, dass der Notruf aus seiner Wohnung gekommen sei. Die Wiederwahltaste widerlegte ihn umgehend, dennoch bestritt der Tatverdächtige den Missbrauch der Notrufnummer. Und der 61-jähriger fiel gleich noch einmal auf: Die Polizeibeamten entdeckenten einen abgestellten Elefantenfuß. Dieser diente dem Tatverdächtigen als Aufbewahrungskorb. Der Mann gab an, dass er diesen Fuß von einem Bekannten erhalten habe. Weil er keine Nachweise über die legale Einfuhr des präparierten Tier-Körperteils erbringen konnte, wurde auch diesbezüglich ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.


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