Besuch in Barmen

NRW-Umweltminister Uhlenberg erkundet Kreis Düren
Von Redaktion [16.03.2007, 14.49 Uhr]

Eintrag ins goldene Buch des Kreises Düren.

Eintrag ins goldene Buch des Kreises Düren.

Reisen bildet, sagt der Volksmund. So nahm sich Eckhard Uhlenberg, NRW-Minister für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, einen Tag Zeit, um den Kreis Düren näher kennen zu lernen. Auf diese Weise will er mit und mit das ganze Land erkunden. "Es gibt viele Schnittstellen zwischen meinem Ministerium und den Kreisen", begründete er seine ausgedehnte Erkundungstour entlang der Rur.

Gleich bei seiner ersten Station hatte der CDU-Politiker, sein erstes Aha-Erlebnis. In Jü-lich- Barmen ("Ich kannte bisher nur das bei Wuppertal") wurde er von Landrat Wolfgang Spelthahn, Bürgermeister Heinrich Stommel und Josef Wirtz MdL empfangen. Heinrich Frey und Ortsvorsteher Norbert Schommer stellten dem Gast aus der Landeshauptstadt sodann das Dorv-Zentrum Barmen vor. In der ehemaligen Filiale der Sparkasse Düren betreibt der 150 Mitglieder starke Dorv-Verein seit zweieinhalb Jahren einen Lebensmittel-laden mit Bäcker- und Metzgertheke, in dem es nicht nur Gutes aus der Region zu kaufen gibt. Hier werden neben frischer Ware auch stets die neuesten Neuigkeiten aus dem 1400-Einwohner-Ort gehandelt. Zudem lassen sich in dem Zentrum Bankgeschäfte tätigen und Reisen buchen. Ferner betreiben ein Haus- und ein Zahnarzt in dem Gebäude ihre Praxen.

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Bei seiner Tour durch den Kreis Düren informierte sich NRW-Umweltminister Eckhard Uh-lenberg (3.v.l.) in Barmen über das Dorv-Zentrum.

Bei seiner Tour durch den Kreis Düren informierte sich NRW-Umweltminister Eckhard Uh-lenberg (3.v.l.) in Barmen über das Dorv-Zentrum.

"Wir waren so weit, dass es in Barmen nur noch einen Frisör gab", erläuterte Dorv-Geschäftsführer Heinz Frey dem Minister den Hintergrund des Projekts. Damit die schwin-dende Infrastruktur nicht zwangsläufig zur Dorfflucht führt, wurden die Barmener aktiv. "Wir wollten die Nahversorgung sicherstellen, um so zu erreichen, dass die Menschen le-benslang in ihrem Ort wohnen bleiben können", berichtete Frey. "Das ist eine tolle Initiati-ve. Ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt", staunte Minister Uhlenberg, ein beken-nender Dorffan, nach dem Rundgang. Ein Projekt, das Schule machen sollte, befand er und informierte sich gleich über die Hürden, die die Barmener überspringen mussten, um ihre zentrale Anlaufstelle zu verwirklichen.

Weiter führte ihn die Reise ins Kreishaus, wo der Minister mit Landrat Wolfgang Spelthahn, der Verwaltungsspitze und Vertretern der Kreispolitik über aktuelle Entwicklun-gen zwischen Titz und Heimbach diskutierte. Anschließend verewigte sich Uhlenberg, selbst 30 Jahre Kreispolitiker, im Gästebuch des Kreises Düren. Ein Besuch im Dürener Rathaus, einer Papierfabrik sowie eine Diskussionsrunde mit Landwirten aus dem Kreis Düren komplettierten die Erkundungstour des Ministers entlang der Rur. "Es ist sehr schön, dass Sie sich so viel Zeit für den Kreis Düren genommen haben", bedankte sich Landrat Wolfgang Spelthahn abschließend für den intensiven Meinungsaustausch.


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