Quote im Februar bei 10,3 Prozent

Kreis Düren: 19 Prozent weniger Arbeitslose bis Jahresende
Von Redaktion [02.03.2007, 12.28 Uhr]

Saisonbedingt ist die Zahl arbeitsloser Menschen im Kreis Düren gegenüber Januar um 80 (1 Prozent) Personen auf 13.300 Arbeitslose gestiegen. Das meldet die Agentur für Arbeit im Kreis Düren. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich dadurch um 0,1 Prozentpunkte auf 10,3 Prozent

Damit stieg die Zahl allerdings geringer als in vergangenen Jahren. Das liegt zum einen an der milden Witterung, so die Pressemitteilung, andererseits an der konjunkturellen Belebung im vergangenen Jahr. Erwartet wird ein weitere Rückgang in den kommenden Monaten und bis Jahresende sogar eine Reduzierung um 19 Prozent.

Der leichte Anstieg der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat geht allein zu Lasten des Rechtskreises des SGB II, der so genannten Hartz-IV-Empfänger. Mit 8996 Arbeitslosen meldeten die Kommunen im Kreis Düren 182 (2 Prozent) Arbeitslose mehr als im Januar. Dem gegenüber sank die Arbeitslosigkeit bei der Agentur für Arbeit Düren um 102 (2 Prozent) Personen auf 4304 Arbeitslose. Längerfristig ist jedoch in beiden Rechtskreisen ein kräftiger Rückgang zu verzeichnen. So hat sich binnen Jahresfrist die Zahl arbeitsloser Menschen bei der Agentur für Arbeit Düren um 1904 (31 Prozent) Personen und beim Kreis Düren um 1288 (13 Prozent) Personen verringert.

Die seit einem Jahr anhaltende positive Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit ist im Februar unterbrochen worden. Ursache hierfür ist vor allem das Ausbildungsende nach dreieinhalbjährigen Ausbildungsgängen bzw. nach einer verkürzten Ausbildung im betrieblichen Bereich. Absolventen, die nach der Ausbildung nicht übernommen werden konnten, meldeten sich verstärkt arbeitslos. Die Zahl jüngerer Arbeitsloser unter 25 Jahren hat sich gegenüber dem Vormonat um 71 (4 Prozent) Jugendliche erhöht, lag jedoch mit 1718 Arbeitslosen immer noch um 28 Prozent und Vorjahresniveau. Die Arbeitslosenquote dieser Altersgruppe erhöhte sich gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozentpunkte auf 11,8 Prozent; vor einem Jahr lag die Quote bei 16,0 Prozent.

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Deutlich verbesserte hat sich Kreis Düren das Stellenangebote: 522 offene Stellen konnten von der Agentur für Arbeit Düren akquiriert werden, 231 (79 Prozent) Offerten mehr als im Vormonat. Dies ist das höchste monatliche Akquise-Ergebnis seit Juli des vergangenen Jahres. Ohne Berücksichtigung der Nachfrage nach Saisonarbeitskräften aus der Landwirtschaft, die im Vorjahresmonat noch erheblich zu Buche schlug, hat sich das Stellenangebot auch gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Im Produzierenden Gewerbe, dem Baugewerbe und vor allem dem Dienstleistungsbereich boten sich mit zusammen 514 Offerten 142 (38 Prozent) Einstellungsmöglichkeiten mehr als vor Jahresfrist. Rund 85 Prozent aller Stellenangebote konnten im Dienstleistungsgewerbe gewonnen werden. Davon kamen 55 Angebote aus Handel, Gastgewerbe und Verkehrsbetrieben, 352 Angebote aus dem Bereich Unternehmensdienstleistungen sowie 38 Angebote von öffentlichen und privaten Dienstleistern.

Mit beschäftigungsbegleitenden Leistungen förderte die Arbeitsagentur die Aufnahme einer abhängigen Beschäftigung (54 Fälle) wie auch den Schritt in die Selbständigkeit (474 Fälle).

330 Personen förderte die Arbeitsagentur in einer Qualifizierungsmaßnahme, um berufliche Defizite auszugleichen und die Chancen auf Integration in den Arbeitsmarkt zu erhöhen.


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