Arbeitsagentur Düren zieht Bilanz

Ausbildungspakt im Kreisgebiet erfolgreich
Von Redaktion [05.02.2007, 15.27 Uhr]

Bis zum September 2006 waren im Kreis Düren noch 208 junge Frauen und Männer auf Ausbildungsplatzsuche. In Kooperation mit den übrigen Akteuren auf dem regionalen Ausbil-dungsmarkt ist es der Agentur für Arbeit Düren bis zum Jahreswechsel 2007 gelungen, für rund 70 Prozent dieser Anwärter eine sinnvolle Lösung für den beruflichen Einstieg zu finden.

Dirk Hohenböken, Leiter der Agentur für Arbeit, zeigte sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Unsere gemeinsamen Anstrengungen im Rahmen des Ausbildungskonsenses haben sich ausgezahlt. Die meisten Jugendlichen haben ihre Chance erkannt und sind noch auf den be-reits fahrenden Zug aufgesprungen. Einen wesentlichen Beitrag zur Entspannung der Situation haben natürlich auch die Sonderprogramme des Bundes und des Landes geleistet.“

Das erhebliche Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage nach Ausbildungsplätzen stellte 2006 eine massive Herausforderung für alle im Nationalen Ausbildungspakt vertrete-nen Institutionen dar. Zum Abschluss des Berufsberatungsjahres Ende September waren in der Region noch 208 Anwärter auf eine Lehrstelle unversorgt, 17 Prozent mehr als 2005. Ihnen standen damals lediglich noch 35 unbesetzte betriebliche Ausbildungsstellen gegenüber, fast 15 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

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Die zwischenzeitlich versorgten Jugendlichen haben sich für folgende Ausbildungs-Angebote entschieden:

15 Jugendliche haben eine reguläre betriebliche Ausbildung begonnen
61 Jugendliche erhielten einen Ausbildungsplatz über das Sonderprogramm des Landes NRW
14 Jugendliche nehmen an einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme teil. Sie haben gute Chancen, mit gezielter Unterstützung des Maßnahmeträgers im Sommer 2007 eine Ausbildungsstelle zu erhalten
31 Jugendliche sind über das Programm EQJ (Einstiegsqualifizierung für Jugendliche) als Praktikanten in Betrieben eingestellt worden, ebenfalls mit der Option, bei Eignung ab Som-mer 2007 eine Ausbildung zu beginnen
16 Jugendliche haben eine Arbeitsstelle gefunden
8 Jugendliche entschlossen sich zum weiteren Schulbesuch.

Fast 50 Bewerber waren auch am Ende des Kalenderjahres 2006 ohne Ausbildungsplatz. Dirk Hohenböken bedauerte dies, betonte jedoch: „Ein Großteil dieser Jugendlichen hat lei-der keines der zahlreichen Angebote zur beruflichen Integration angenommen und sich für andere Überbrückungsmöglichkeiten entschieden. Ich befürchte, dass wir einen Großteil von ihnen später als Arbeitslose wiedersehen werden.“

Die Agentur für Arbeit Düren appelliert an die Unternehmen der Region, im laufenden Jahr auch im eigenen Interesse wieder möglichst viele Ausbildungsplätze anzubieten, damit in Zukunft genügend qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung stehen. Offene Ausbildungsstellen können der Agentur für Arbeit Düren per Telefon 02421 / 124 777 oder Telefax 02421 / 124 390 gemeldet werden.


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